Alex Cross Run

[Rezension] Alex Cross – Run

Es geht wieder mit einem Thriller weiter – irgendwie komme ich nicht von diesem Genre los :-) Aber ernsthaft will ich das auch gar nicht :-)

Alex Cross – Run

von James Patterson

In Washington D.C. geht ein Serienmörder um, genaugenommen sogar zwei. Oder drei? Detective Alex Cross ist mit den Fällen beschäftigt, die die ganze Stadt in Atem halten. Er steht ziemlich unter Erfolgsdruck die Fälle zu lösen, außerdem kämpft er an privater Front mit diversen Problemen und merkt so nicht, dass jemand ihn beobachtet. Dieser jemand will unbedingt Rache, um jeden Preis, und seine Spielchen bringen Alex Cross immer mehr in Schwierigkeiten. Währenddessen tauchen immer mehr Leichen auf und die öffentliche Stimmung heizt sich immer mehr auf.

Mein Eindruck:

Es passiert mir nicht so oft, dass ich an eine Tür klopfe und mir ein nacktes Mädchen öffnet. Alex Cross – Run, S.7

Teil einer langen Reihe

Alex Cross – Run ist bereits der 18. Teil der Alex-Cross-Reihe und ich habe vorher noch keinen einzigen Teil davon gelesen. Das macht insofern nichts, dass mir im Laufe der Handlung irgendetwas fehlen würde. Wirklich wichtige Zusammenhänge werden erläutert und ich finde man kann das Buch auch prima als Stand Alone lesen. Trotzdem bedaure ich, dass ich erst jetzt auf die Reihe gestoßen bin :-)

Verschiedene Perspektiven

Erzählt wird die ganze Story aus zwei Perspektiven. Da ist einmal der Ich-Erzähler, wenn es um das geht, was Alex Cross tut oder denkt. Die zweite Perspektive ist die des allwissenden Erzählers, dabei geht es dann um den oder die potentiellen Mörder sowie den rachsüchtigen Feind– was weniger nett ist, da es hier dann gerne auch mal etwas blutiger und/oder gemeiner wird. Rasant und schnell sind alle Handlungsstränge :-)

Fast normales Privatleben

Aufgeteilt ist Alex Cross – Run in mehrere größere und etliche kleine Kapitel und die Handlung wechselt sich relativ schnell ab. Der Handlungsstrang rund um Alex‘ private Probleme ist nicht so groß, genau richtig um mich auf dem laufenden zu halten und für mich ist er genau passend, denn allzu viel möchte ich gar nicht über das Privatleben der Ermittler wissen und ich finde ihn und seine Familie (fast) herrlich normal :-)

Weniger normale Täter

Weniger normal sind die Täter, die ich unweigerlich bei ihren Taten begleite. Als Leser erfahre ich da natürlich das eine oder andere mehr, als Alex Cross – jedenfalls zunächst. Trotz aller widrigen Umstände, wie z.B. eine Nacht im Knast oder der ungeliebte Innendienst, setzt Cross alle Puzzlestücke nach und nach zusammen, erwischt den/die Täter und fast alles fügt sich zu seiner Zufriedenheit.

Gut lesbarer Schreibstil

James Pattersons Schreibstil lässt sich wahnsinnig gut zu lesen, seine Charaktere finde ich gut ausgearbeitet und sympathisch, der Plot ist in sich schlüssig und gradlinig – wenn auch vielleicht nicht immer wirklich realistisch, aber dafür ist es ja auch ein Buch :-) Die Handlung spult sich sehr schnell ab und lässt einem kaum Zeit, Luft zu holen – sicher es ist sehr routiniert geschrieben, es ist ja schon sein Ich-weiß-nicht-wievieltes Buch. Manchmal brauche ich eben ein Buch von einem Autor der Schreiberfahrung hat und weiß, was er tut :-)

Mein Fazit:

Ein spannend zu lesender Thriller, der dem Leser kaum Zeit lässt, Luft zu holen. Mir hat er ausgesprochen gut gefallen und ich überlege, mir auch die anderen Bände zuzulegen.

Buchinfos

  • Titel: Run – Alex Cross Band 18
  • Originaltitel: Run
  • Autor: James Patterson
  • Übersetzer/in: Leo Strohm
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Thriller/Krimi
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • ISBN: 978-3-7341-0180-9
  • Form: TB,  416  Seiten
  • Preis: 8,99 €
  • Bestellung: Blanvalet
Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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