Breakthrough

[Rezension] Breakthrough

Breakthrough von Michael Grumley erreichte mich kurz vor Weihnachten und musste dann erst mal hinter all den Vorbereitungen, Essgelagen und Familienzusammenkünften warten. Aber so lange dauerte die Warterei ja gar nicht und jetzt habe ich es dann auch gelesen :-)

Breakthrough

Michael Grumley

In der Karibik ist ein U-Boot der US-Navy unterwegs in einer besonderen Mission. Doch plötzlich passieren ungewöhnliche Dinge, der Sonarmaat empfängt merkwürdige Signale, das Navi scheint zu spinnen und so gibt der Kapitän erst mal den Befehl zur Rückkehr. Zeitgleich erleben Forscher in der Antarktis ein Eisbeben und finden kurz darauf einen gewaltigen Riss im Eis. Von all dem bekommt die Meeresbiologin Alison Shaw nichts mit, sie erforscht die Kommunikation der Delfine und feiert dabei ihren großen Durchbruch.

Er ging die Treppe hinab in den Keller des Aquariums. Dort stand er vor einer riesigen Wand aus Glas, hinter der circa fünf Millionen Liter Wasser umherschwappten. Breakthrough, S. 15

Mein Eindruck:

Wer weiß schon, was sich wirklich in den Tiefen der Ozeane abspielt?

Science oder Science-Fiction?

Breakthrough wird als “Science-Thriller” geführt, ist aber meiner Meinung nach ein “Science-Fiction-Thriller” – das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, aber ich ärgere mich gelegentlich über falsche Etikettierungen :-) Die Handlung als solche spielt zwar im hier und jetzt, aber alles was dort so passiert ist eben reine, zukunftsorientierte Fiktion.

Ich liebe Delfine :-)

Diese finde ich dann aber wirklich außerordentlich gut gelungen. Gibt es irgendjemanden, der Delfine nicht mag? Ich liebe sie jedenfalls und die Vorstellung mit diesen sehr intelligenten Tieren kommunizieren zu können, übt eine gewisse Faszination aus. Auch all die anderen Dinge, die in Breakthrough vorkommen, laufen haarscharf an der Grenze des gerade noch vorstellbaren entlang, was ich ziemlich reizvoll finde.

Gut gegen Böse

Alle handelnden Charakter sind gut und nachvollziehbar geschildert. Auf der einen Seite die begeisterten Wissenschaftler wie Alison Shaw, der Navy-Sonderermittler John Clay und deren Teams – auf der anderen Seite die eher unsympathischen Politiker und Lobbyisten :-) Klingt ein bisschen nach Klischee, ist es eigentlich auch, aber die spannende Handlung macht das auf jeden Fall wieder wett und man kann schnell seine Sympathien verteilen.

Schnell und ereignisreich

Die Handlung pendelt immer zwischen Alisons Labor, der Karibik, der Antarktis und der Kommandozentrale des US-Präsidenten hin und her, was ohnehin schon für ein gewisses Tempo sorgt. Dazu kommt, dass die Handlung sich immer weiter und immer dramatischer zuspitzt und man quasi gemeinsam mit den Protagonisten sehenden Auges auf den Abgrund zurast. Dazu empfand ich Michael Grumleys Schreibstil äußerst angenehm, denn ich habe (denke ich zumindest) alle technischen und wissenschaftlichen Zusammenhänge auch ohne Vorkenntnisse und ohne mich zu langweilen begriffen :-)

Mein Fazit:

Breakthrough ist ein rasantes, spannendes  Science-Fiction-Spektakel, dass mir wirklich richtig viel Spaß beim Lesen gemacht hat. Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil In der Tiefe.

Buchinfos

  • Titel: Breakthrough
  • Originaltitel: Breakthrough
  • Autor/in: Michael Grumley
  • Übersetzer/in: Wally Anker
  • Verlag und Bestellung : Heyne Verlag
  • Genre: Science-Fiction-Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2017
  • ISBN: 978-3-453-31875-5
  • Form: TB,  384  Seiten
  • Preis: 12,99 €
Reiheninfo

  • Breakthrough
  • In der Tiefe (ab 12.02.2018)
  • Am Abgrund (ab 10.09.2018)

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier…hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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