Nacht der Geister

[Rezension] Nacht der Geister

Im Rahmen der Motto Challenge 2016 habe ich Nacht der Geister von Kelley Armstrong gelesen, nachdem ich in der Reihe Women oft he Otherworld eine lange Pause eingelegt hatte. Ich frage mich, warum ich das getan habe :-)

Nacht der Geister – Women oft he Otherworld  5

Kelley Armstrong

Als Hexe hat man es nicht leicht – schon gar nicht als tote Halbdämonin und Hexe. Man kann zwar nicht mehr ermordet werden, aber man kann so vieles anderes auch nicht mehr. Eve Levine, die Mutter von Savannah, sorgt sich um ihre Tochter und bewacht jeden ihrer Schritte, nur eingreifen kann sie nicht. In ihrer Frustration kommt ihr ein Auftrag des Schicksals gerade Recht. Sie soll eine Nixe, die Unruhe stiftet fangen und als Lohn soll sie ein Amulett erhalten, dass es ihr ermöglicht mit ihrer Tochter Kontakt aufzunehmen. Gemeinsam mit Kristof Nast, einem attraktiven Hexer und Vater von Savannah macht sie sich auf die Jagd nach der entflohenen Nixe.

Mein Eindruck:

Im Leben war ich eine der mächtigsten Frauen der paranormalen Welt gewesen, eine Aspicio-Halbdämonin und eine Hexenmeisterin der Schwarzen Künste. Jetzt war ich ein drittklassiger Geist, der nicht mal Kontakt zu seiner eigenen Tochter aufnehmen konnte. Mein Jenseits war wirklich das Letzte. Nacht der Geister, S. 23 (ebook)

Es war einmal

Dieses Mal starten wir mit einem kleinen Blick auf die abtrünnige Nixe im Jahre 1666 und können uns ein Bild davon machen, das Nixen gar nicht so besonders nett sind :-) Eben diese Nixe wollen Eve und Kristof fangen und geraten dabei von einem Abenteuer ins Nächste, was damit beginnt, dass sie die Nixe zwar in „unserer“ Welt jagen muss, aber ihre Geisterwelt nicht dafür verlassen kann. Das sorgt für jede Menge Schwierigkeiten, bietet aber einen spannenden Einblick in die jenseitige Welt.

Exotisches Jenseits

Diese Einblicke sind spannend, exotisch und manchmal auch verwirrend. Hier gibt es mehrere Arten des Jenseits, die gerne mal ein bisschen an die Themenwelten von Disneyland und Co erinnern. Auch in Kelley Armstrongs  Jenseitsversionen gibt es helle und dunkle Seiten, aber nicht so strikt getrennt wie Himmel und Hölle, sondern wie im wahren Leben, sind die Grenzen zwischen Gut und Böse oft fließend. Mir gefällt diese Vorstellung :-)

Spannend und sarkastisch

Die Nacht der Geister ist durchweg spannend geschrieben, wobei hier die Spannung weniger durch die Jagd auf die Nixe zustande kommt, sondern durch die vielen Welten, die wir auf Eves und Kristofs Reise kennenlernen. Hier mixen sich dann alte Schauergeschichten, seltsame und oft bedrohliche Wesen und ungewöhnliche Orte zu einem spannenden Gesamtkonstrukt.  Kelley Armstrongs Vorliebe für einen  leicht sarkastischen Unterton  in ihren Geschichteb, sorgt dann auch immer wieder für das notwendige Schmunzeln zwischen all den gruseligen Gestalten und Orten.

Alte Bekannte

Wie alle bisherigen Bände aus der „Women oft he Otherworld“-Reihe, kann man auch diesen Band losgelöst von den vorherigen Bänden lesen. Trotzdem finde ich besser, sie der Reihe nach zu genießen :-) In jedem Band tauchen Personen aus Vorgängerbänden auf und man sie und auch deren Verhalten besser einordnen, wenn man die älteren Bücher kennt. Persönlich freue ich mich jedes Mal, alte Bekannte wieder zu treffen. Dadurch, dass in jedem Band eine andere Person im Mittelpunkt steht, ist mir die Reihe bisher noch nie langweilig geworden.

Mein Fazit:

Ein für mich gelungener fünfter Teil der Reihe, der mir auch wieder Lust auf die weiteren Teile macht.

Buchinfos

  • Titel: Nacht der Geister
  • Autor: Kelley Armstrong
  • Originaltitel: Haunted
  • Übersetzer/in: Christine Gaspard
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2008
  • ISBN: 978-3-426-55531-6
  • Format: Ebook, 544 Seiten
  • Preis: 8,99 €
  • Bestellung: Droemer Knaur

Reiheninfo

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier…hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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