OMMYA-Freund und Feind

[Rezension] OMMYA – Freund und Feind

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich die ersten drei Teile bzw. den in drei Bände aufgeteilten ersten Teil von OMMYA gelesen. Ich war damals sehr begeistert, sowohl von der Idee als auch vom Schreibstil  des Autors. Sehr erfreut habe ich dann auch zugesagt, als Dennis Blesinger mich gefragt hat, ob ich diesen neuen Band seiner Reihe nicht auch lesen mag.

OMMYA – Freund und Feind

Dennis Blesinger

Eigentlich herrscht in der Zentrale von OMMYA (Organisation für Magische und Mystische Angelegenheiten) wieder Alltag. Das bedeutet so langweilige Dinge wie Inventarlisten müssen geführt werden um so spannende Artefakte wie z.B. Dorothys rote Schuhe, Neptuns Dreizack, das Haupt der Medusa, den Übergang zu Narnia und das Tor zur Drachenwelt zu katalogisieren. Mitten in dieser eher langweiligen Arbeit meldet das Alarmsystem, dass sich jemand Zutritt zu den Räumlichkeiten von OMMYA verschafft hat – aber genauso schnell wieder verschwunden ist. Eine fieberhafte Suche nach den Eindringlingen beginnt – aber das bleibt nicht der einzige unliebsame Besuch.

Sie wollen mir erklären, dass eine Gruppe Orks einmal durch die Stadt spazieren kann und dabei nicht auffällt? Das soll doch wohl ein Witz sein, oder? Sie haben die Jungs doch gesehen. Die haben Fangzähne im Gesicht! OMMYA – Freund und Feind, S. 163

Mein Eindruck:

Mythen-Mix

OMMYA entführt mal wieder in eine bunt gemischte Welt aus Mythen, Sagen, Legenden und der Jetzt-Zeit. In der riesigen unterirdischen Welt der Zentrale findet man Dornröschen Bett genauso wie Schneewittchens Sarg oder das Haupt der Medusa. Das eine Inventur hier nicht einfach ist, erscheint logisch. Wenn dann auch noch irgendjemand den Orks verrät, wie man in die Außenwelt entkommen kann, dann bricht unweigerlich das Chaos aus.

Orks on Tour

Aber mit Chaos kann die OMMYA-Belegschaft umgehen, das haben sie schon bewiesen, als sie Walhalla einen Besuch abgestattet haben und dort ordentlich für Aufsehen gesorgt haben. Also machen sie sich auf die Suche nach den entlaufenen Orks, was dank Halloween nicht einfach ist, und versuchen gleichzeitig herauszufinden, wie diese überhaupt entkommen konnten. Aber schon bald stellt sich heraus, dass das nicht ihr größtes Problem sein wird.

General außer Kontrolle

Ein wild gewordener General rückt mitsamt seiner Truppe an und versucht die magischen Artefakte unter seine Kontrolle zu bringen. Was das Militär mit den meisten der hier gelagerten Artefakte anstellen könnte, mag man sich nicht vorstellen – aber es erweist sich als nicht ganz einfach, diese Truppe wieder loszuwerden. René , einer der Leiter der Organisation, muss nebenbei noch versuchen ihre neue Mitarbeiterin Sophia davon zu überzeugen, wie wichtig die Arbeit bei OMMYA ist.

Verantwortung

OMMYA-Freund und Feind PinDas ist nicht so einfach, denn sich vorzustellen, dass alle Welten und Artefakte hier sozusagen Manifestationen dessen sind, was Menschen sich irgendwann mal ausgedacht haben – milde ausgedrückt ist das nicht einfach. So dreht ich vieles in diesem Buch um die Verantwortung die die Mitarbeiter von OMMYA tragen, aber im übertragenen Sinne auch wir, für all das, was die Menschheit bisher erfunden und entdeckt hat. Angesichts dessen, das heute ein designierter amerikanischer Präsident sich ernsthaft fragt, warum man eigentlich eine Atombombe nicht nutzt, wenn man sie schon hat, wären mir Dorothys Schuhe schon irgendwie lieber.

Deal mit den Drachen

Aber trotz all dieser ernsthaften Gedanken kommt natürlich weder Spaß noch Action in diesem Buch zu kurz. So manches Artefakt hilft der Belegschaft in ihrem Kampf gegen den größenwahnsinnigen General, ein Ausflug in die Welt von Alice im Wunderland verschafft ihnen etwas Zeit und ein Pakt mit den Drachen, die schon in Band eins eine Rolle gespielt haben hilft ihnen den Kampf zu entscheiden. Der Showdown hat es mal wieder in sich und gestaltet sich gleichermaßen heiß und actionreich :-)

Mein Fazit:

OMMYA – Freund und Feind ist eine spannende, humorvolle und actiongeladene Geschichte, die ich jedem ans Herz legen kann. Gleichermaßen charmant, witzig und ein bisschen chaotisch  – hier gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir.

Buchinfos

  • Titel: OMMYA – Freund und Feind
  • Autor: Dennis Blesinger
  • Verlag: neobooks
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • ISBN: 978-3-7380-9469-5
  • Format: ebook ca.266 Seiten
  • Preis: 4,99 €
  • Download: Amazon
  • Printausgabe: Amazon (11,99 €)

Über Tina

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