Prey - Deine Tage sind gezählt

[Rezension] Prey – Deine Tage sind gezählt

Prey – Deine Tage sind gezählt von James Carol ist der dritte Band rund um Jefferson Winter, den eigenwilligen Profiler. Ich hoffe mal, es ist nicht der Letzte :-) Vielleicht sollte ich mir ja endlich mal Ebooks mit seiner Vorgeschichte herunterladen?

Prey – Deine Tage sind gezählt

James Carol

Jefferson Winter weilt in New York und hat dort gerade bei der Ergreifung eines Serienkillers geholfen. Seine nächste Station soll Paris sein, aber in der Nacht vor dem Abflug plagt ihn der Hunger und er beschließt, noch etwas essen zu gehen. In dem Lokal, in dem er schon in den zwei Nächten davor gegessen hat, passiert dann das Unvorstellbare. Vor seinen Augen tötet eine Frau den Koch, verschwindet ungehindert und fordert Winter damit zu einem Wettlauf auf.

Mit nur dürftigen Anhaltspunkten und der eher unwilligen Hilfe von Sergeant Carla Mendoza macht er sich daran, den Fall zu lösen.

Er wusste genau, dass ihn keine Schuld am Tod des Kochs traf, doch wissen war nicht das Gleiche wie glauben. Prey – Deine Tage sind gezählt, S. 15

Mein Eindruck:

Genial und exzentrisch

Winter ist immer noch der gleichermaßen geniale und  exzentrische Ermittler wie in den letzen zwei Bänden. Allerdings lässt er das in diesem dritten Band nicht mehr ganz so raushängen, was ihn mir dann doch wieder ein bisschen sympathischer macht. Das Zusammenspiel  mit Mendoza, die eher das Gegenteil von Winters unorthodoxen Methoden bevorzugt, hat sehr viele witzige Momente, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat.

Ab ins Dorf-Klischee

Der einzige Hinweis, den die Täterin in dem Imbiss hinterlassen hat, führt Winter und Mendoza  nach  Hartwood, einem kleinen Kaff in der Nähe von New York. Hier hatte es sechs Jahre zuvor einen Doppelmord gegeben, der angeblich aufgeklärt wurde, aber Jefferson Winter ist da eher skeptisch. Die beiden stochern also ein bisschen herum und stoßen auf immer mehr Ungereimtheiten und auf ziemlich dumm-faule „Dorfpolizisten“ – ein bisschen Klischee geht eben immer. Aber am Ende fördern sie die ziemlich unglaubliche Wahrheit ans Licht und finden tatsächlich auch endlich die Verbindung zu Jefferson Winter.

Deutlich gewonnen

Nachdem mir der letzte Band Watch me – Ich werde es wieder tun  nicht so gut gefallen hat, hat dieser Band für mich deutlich wieder Boden  gut gemacht. Ich fand den Plot recht spannend konstruiert und dieses Mal nervte mich Winters Arroganz auch nicht so. Dazu kam, dass man sehr viel über Winters Vergangenheit und sein Verhältnis zu seinem Vater erfuhr. Dieser wurde ja als überführter Serienmörder hingerichtet und sein letzter Satz an seinen Sohn „Du bist wie ich“ macht Winter immer noch schwer zu schaffen. Abgefedert werden Winters manchmal sehr melancholische Gedankengänge durch die Situationskomik zwischen ihm und Sergeant Mendoza.

Mein Fazit:

Prey – Deine Tage sind gezählt hat gegenüber Watch me – Ich werde es wieder tun  deutlich an Spannung zugelegt.  Vielleicht ist er nicht so spannend wie der erste Band der Reihe, dafür wartet er aber mit etwas mehr Tiefgang auf, was mir gut gefallen hat.

Buchinfos

  • Titel: Prey – Deine Tage sind gezählt
  • Autor: James Carol
  • Übersetzer: Franka Reinhart
  • Verlag: dtv-Verlag
  • Genre: Thriller/Krimi
  • Erscheinungsjahr: 2016
  • ISBN: 978-3-423-21641-8
  • Form: TB, 368 Seiten
  • Preis: 9,95 €
  • Bestellen beim Verlag
  • Bestellen bei  Amazon  

Reiheninfo

Broken Dolls – Er  tötet  ihre Seelen

Watch me – Ich werde es wieder tun

Prey – Deine Tage sind gezählt

Weitere Bücher zu Jefferson Winter:

Silent Night – Eine Jefferson-Winter-Geschichte (nur als Ebook)

Presumed Guilty – Schuldig bis zum Beweis des Gegenteils (nur als Ebook)

Hush Little Baby (nur als Ebook)

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2 Kommentare zu “[Rezension] Prey – Deine Tage sind gezählt

  1. Ich hatte die ersten beiden Bände der Reihe gelesen und danach erstmal eine Pause eingelegt, weil mich die Serie bisher noch nicht so ganz überzeugen konnte. Die Hauptfigur ging mir mit ihrer unsympathischen und besserwisserischen Art ein wenig auf die Nerven und für mich war es auch völlig unverständlich, warum die spezielle Vater-Sohn-Beziehung zwischen Profiler und Serienkiller fast gar keine Beachtung fand.

    Deiner Rezension entnehme ich, dass beides im dritten Band besser geworden zu sein scheint, dann werde ich „Prey“ vielleicht bald mal von seinem traurigen SUB-Dasein befreien :D

    1. Jefferson Winter war in diesem Band nicht ganz soo nervig :-) Broken Dolls fand ich wirklich gut, den zweiten eher so naja, aber dieser Dritte war wieder ganz gut :-)

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