Sturmnacht

[Rezension] Sturmnacht – Dresden Files 1

Im Moment bin ich auf der Suche nach eher leichter Unterhaltung und das im Fantasybereich. Kein leichtes Unterfangen, denn spannend, mitreißend und unterhaltsam soll es ja schon sein. Oder vielleicht doch eher witzig? Ihr seht, keine leichte Aufgabe, aber auch nicht unmöglich.

Auf meiner Suche bin ich über Die dunklen Fälle des Harry Dresden gestolpert eine Reihe mit immerhin schon 15 Bänden – es könnte also durchaus ein Dauerbrenner werden :-)

Sturmnacht – Dresden Files 1

Von Jim Butcher

Harry Dresden ist Privatdetektiv in Chicago – einer Stadt in der es Magie ganz offiziell gibt und die deshalb einen magischen Privatdetektiv ganz gut brauchen kann. Aber auch wenn Harry der einzige Ermittler seiner Art ist, reich wird er damit nicht.

Deshalb ist er nur zu gerne bereit, gleich an zwei Fällen zu arbeiten. Zum Einen sucht er nach dem verschwundenen Ehemann von Monica Sells, der sich in letzter Zeit auffällig für Magie interessiert hat – zum Anderen hilft er der Polizei bei der Suche nach einem Doppelmörder, der äußerst brutal vorgeht und Magie bei seinen Morden benutzt.

Mein Eindruck:

Auch moderne Magier haben Rechnungen zu bezahlen.

Der Plot

Der Plot dieses Buch ist nicht wirklich überraschend. Als geübter Krimi-Leser und Krimi-Gucker war mir recht schnell klar, dass diese beiden Fälle zusammenhängen. Aber das ist auch nicht der Punkt – viel spannender (und witziger) waren die vielen kleinen und großen Pannen, die Harry das Leben und die Ermittlungen schwer machen.

Die Magie

In kleinen, eingestreuten, Erklärungen erfahre ich wie Magie funktioniert, jedenfalls im Butcher-Universum, und wo die kleinen, fiesen Fallstricke lauern. Einer dieser Fallstricke ist der „Weiße Rat“, der über die Ausübung von Magie wacht. Mit diesem Rat ist Harry schon mal in Konflikt geraten und steht seit dem unter seiner besonderen Beobachtung. Ausgeführt wird diese Beobachtung von Morgan, einem sehr genauen Beobachter, der den eher unkonventionellen Harry nicht ausstehen kann.

Die Beteiligten

Bei seinen Ermittlungen triff Harry auf so manche zwielichtige Gestalt und ebenso zwielichtige übernatürliche Wesen. Da wäre z.B. die schöne Vampirin Bianca (die einen Call-Girl-Ring betreibt), die wenig begeistert ist, dass Harry sie austrickst und zu einer dauerhaften Feindin wird. Aber es gibt natürlich auch Leute, die Harry helfen, wie z.B. die toughe Polizistin Karrin Murphy, der Harry gerne einige Dinge erklären würde, wenn er denn dürfte.

Der Showdown

Natürlich gibt es noch viel mehr Leute die in der Story mitmischen und vor allem gibt es reichlich Action aus der Harry Dresden nicht immer unbeschadet hervorgeht. Denn Magier sind weder unverletzlich noch unsterblich und bluten tun sie auch. Am Ende löst er seinen Fall oder vielmehr seine Fälle in einem sehr quirligen Showdown. Die Guten siegen, wenn auch mit Schwierigkeiten und die Bösen müssen leider sterben. Hin und wieder mag ich einfache Lösungen ohne politisch korrekte Fingerzeige.

Mein Fazit:

Sturmnacht ist der Auftakt zu einer lesenswerten Reihe. Jim Butcher nimmt die Dinge nicht ganz so ernst und als Leser sollte man das ebenso halten. Dann allerdings ist Sturmnacht wirklich ein Genuss, wenn auch eher für Zwischendurch, zur Erholung oder einfach nur zur Entspannung. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Teile der Serie genießen :-)

 

Buchinfos

  • Titel: Sturmnacht
  • Autor: Jim Butcher
  • Übersetzer/in: Jürgen Langowski
  • Verlag: Feder & Schwert
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2012(?)
  • ISBN: 978-3867621113
  • Format: Taschenbuch, 320 Seiten
  • Preis: 9,99 €
  • Bestellung: Feder &Schwert

Reiheninfo

 

Über Tina

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