AutorenProtagonisten

10 mal Schriftsteller als Protagonisten

10 mal Schriftsteller als Protagonisten ist für Krimi – und Thrillerautoren sicher spannend,  denn sie haben ja schon so ziemlich jede Berufsgruppe zu Mördern gemacht und natürlich auch ihre eigene :-)

Hauptfiguren, die von Beruf Autoren oder Journalisten sind sollten sich doch Aufgrund besonders guter Erfahrungswerte ihrer Schöpfer auch besonders gut als Protagonisten eignen, oder nicht? Vielleicht kann man sie besonders fantasievoll morden lassen, ohne dass sie auffallen, schließlich hat man, so rein theoretisch, doch die besten Kenntnisse mit einem Mord davon zu kommen :-)

Oder aber sie ermitteln aus eben diesem reichen Erfahrungsschatz heraus besonders erfolgreich? Aber so wahnsinnig viele Geschichten habe ich in dieser Richtung gar nicht gefunden, obwohl so mancher Autor dann doch eine gewisse Freude an der Idee an sich entwickelt hat und gleich mehrere Kandidaten ins Rennen geschickt hat :-)

Sie

von Stephen King

 

Sie

 

Schriftsteller Paul hat seine Serienheldin Misery sterben lassen. Nach einem Autounfall wird er von einer seiner größten Fans, der Krankenschwester Annie, gefunden, gerettet und – gefangen gehalten. Sie will den Autor zwingen seinem letzten Roman ein etwas anderes Ende zu geben und aus der zunächst vielleicht etwas aufdringlichen, aber netten und kompetenten, Helferin wird die Protagonistin eines Alptraums.


Sara

von Stephen King

Sara

Seit dem Tod seiner Frau bringt der Bestsellerautor Michael Noonan keine Zeile mehr aufs Papier. Da er in seinen Träumen immer wieder sein Sommerhaus in Maine sieht, zieht er sich dorthin zurück, um die Schreibblockade endlich zu überwinden. Doch auf dem Haus liegt ein Fluch. Wird auch Michael in den Bann des Bösen geraten? Wie so oft spielt King auch hier wieder mit der Frage “Was wäre wenn?” und beschert den Lesern mit der Antwort böse Alpträume.


Der Opiummörder

von David Morrell

Der Opiummörder

1854, London: Ein grausamer Ritualmörder versetzt die ganze Stadt in Angst und Schrecken. Detective Sean Ryan verdächtigt den opiumsüchtigen Schriftsteller Thomas De Quincey. Mit seiner Abhandlung »Der Mord als eine schöne Kunst betrachtet« hatte dieser kurz zuvor einen Skandal ausgelöst und seinen Ruf als Enfant terrible gefestigt. Als sich Ryans Verdacht als falsche Fährte erweist, schließen sich die beiden zu einem kongenialen Ermittlerpaar zusammen. Schon bald führen ihre Nachforschungen in höchste politische Kreise und in die Schattenwelt des Opiumschmuggels.


Unter der Erde

von Stephan Ludwig

Unter der Erde

Volkow, ein Dorf am Rand eines riesigen Tagebaugebiets. Täglich fressen sich die Bagger näher heran, in einigen Monaten wird das Dorf verschwunden sein. Doch die Bewohner bleiben, »man kümmert sich umeinander«. Das erfährt Elias Haack, ein wenig erfolgreicher Schriftsteller, am eigenen Leib, als er an einem heißen Sommertag nach Volkow kommt. Die Neugier auf seinen Großvater Wilhelm hat ihn in das so malerische wie abgelegene Dorf gebracht. Elias hat Wilhelm seit über dreißig Jahren nicht mehr gesehen, doch das Wiedersehen währt nur kurz. Wilhelm stirbt, und Elias strandet bei der Suche nach seiner Herkunft, die weit in die Vergangenheit reicht, in Volkow. Es führt zwar ein Weg ins Dorf, aber wie es scheint, keiner mehr heraus. Je länger er im Haus seines Großvaters bleibt, desto merkwürdiger kommen ihm die Dorfbewohner vor. Warum harren sie aus, obwohl die Bagger von Tag zu Tag näher rücken? Was haben sie zu verbergen? Und was hat das alles mit Elias zu tun?


Unbarmherzig

von Martin Kleinknecht

Unbarmherzig

Eigentlich haben die Fotografin Charlotte Sander und der Reporter Jan Fischer genug Probleme. Ihre Beziehung steckt in einer Krise, und das Harburger Tageblatt, ihr Arbeitgeber, wird eingestellt. Während Charlotte immer schweigsamer wird, stürzt sich Jan auf eine neue Recherche. Er arbeitet an einem 20 Jahre zurückliegenden, ungeklärten Mord. Als er der Wahrheit sehr nahe kommt, gerät Charlotte ins Visier des Täters. Jan muss den Fall lösen, bevor es für die Frau seines Lebens zu spät ist.


Colorado Kid

von Stephen King

Colorado Kid

Auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Maine wird eine männliche Leiche gefunden, die nicht identifiziert werden kann. Ein paar hartnäckige Lokaljournalisten recherchieren den Fall, aber je mehr Spuren sie verfolgen, desto geheimnisvoller wird das Ganze. Handelt es sich um ein schier unmögliches Verbrechen? Oder sogar um etwas noch Befremdlicheres …? Übrigens auch als Serien-Verfilmung “Haven” recht sehenswert :-)


Lüge nie!

von Kate White

Lüge nie

Die erfolgreiche Autorin Bryn Harper kämpft seit einem schweren Autounfall, bei dem sie fast verbrannt wäre, mit einer Schreibblockade. Alpträume suchen sie heim, und ihr Ehemann Guy versucht, sie abzulenken, indem er eine Dinnerparty ausrichtet. Dort hinterlässt ihr jemand rätselhafte Zeichen, die auf den Unfall hinweisen, und die Chefin der Catering-Firma verhält sich ihr gegenüber feindselig – am nächsten Morgen ist sie tot. Und dann muss Bryn erfahren, dass ihr Mann nicht der zu sein scheint, als der er sich ausgibt.


Finderlohn

von Stephen King

Finderlohn

John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen “Verrat”. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den “Schatz”. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?


Das Skript

von Arno Strobel

Das Skript

Eine Studentin bekommt per Post rätselhafte Botschaften zugeschickt – auf Menschenhaut geschrieben. Die Polizei verdächtigt den früheren Bestsellerautor Christoph Jahn: In dessen Roman schneidet ein Serienkiller jungen Frauen die Haut vom Körper, um darauf den Anfang seines Romans, der von allen Verlagen abgelehnt worden ist, auf grausige Weise neu zu schreiben. So erhofft er sich die Aufmerksamkeit für sein Werk, die es seiner Meinung nach verdient hat. Doch Jahn schiebt die Schuld auf einen geisteskranken Fan, der bereits vor Jahren Verbrechen aus seinen Romanen ›nachgestellt‹ haben soll, aber nie gefasst wurde. Die grausige Geschichte scheint sich zu wiederholen …


Blind

von  Christine Brand

Blind

Nathaniel hört einen Schrei, dann bricht die Verbindung ab. Gerade noch telefonierte er mit einer Frau. Eine anonyme App verband die beiden, die Frau half Nathaniel dabei, das richtige Hemd zu wählen, denn Nathaniel ist blind. Doch der Schrei klang eindeutig. Was, wenn der Frau etwas angetan wurde? Er ist sich sicher: Es muss ein Verbrechen sein. Doch keiner glaubt ihm, es gibt keine Beweise, keine Spur. Gemeinsam mit einer Freundin, der Journalistin Milla, macht sich Nathaniel selbst auf die Suche nach der Wahrheit. Er ahnt nicht, dass er für die fremde Frau die einzige Chance sein könnte – oder ihr Untergang …

6 comments on “10 mal Schriftsteller als Protagonisten

  1. Hallo Tina,

    oh ja, ganz viel Stephen King! Ich habe bei der Überschrift sofort an ihn gedacht. Wobei bei “Finderlohn” der Protagonist weniger John Rothstein ist. Es geht nur um sein Manuskript und eigentlich steht Peter bzw. Bill Hodges im Vordergrund.

    Liebe Grüße,
    Nicole

    1. Hallo Nicole,
      Stephen King geht eigentlich immer :-) Er hat so viele Bücher geschrieben, dass man zu jedem erdenklichen Buchthema etwas findet – wenn auch vielleicht nicht immer so ganz hundertprozentig.

      Lieb Grrüße
      Tina

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