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Neu im Februar 2020 (6)

Neu im Februar 2020  (6) – Um kleine Städte und ihre Geheimnisse geht es in den nächsten drei Büchern. Bei der einen geht es um Affären, im zweite um die Glaubwürdigkeit eines Alkoholikers als Zeuge und im letzten Buch reisst ein Gerücht eine Menge Leute in den Abgrund. Klingt alles spannend – mal sehen, für was ich mich entscheide.

Ein Tod ist nicht genug von Peter Swanson

Ein Tod isst nicht genugHarry Ackerson ist am Boden zerstört, als er erfährt, dass sein Vater bei einem Sturz von den Klippen ums Leben gekommen ist. Die Polizei hält es für einen Unfall, doch Harry weiß, dass sein Vater fit war und den Weg jeden Tag lief. Auf der Beerdigung fällt ihm eine Frau auf, die er noch nie zuvor gesehen hat. Und dann spricht Harrys Stiefmutter Alice den Verdacht aus, dass sein Vater eine Affäre hatte. Liegt hier der Schlüssel zu seinem Tod?

Harry ahnt nicht, dass jede der Frauen Geheimnisse hütet und dass die Wahrheit viel finsterer ist, als er sich in seinen schlimmsten Träumen ausmalen könnte …

Mein Eindruck: Was für ein tödliches Geheimnis wird Harrys Stiefmutter wohl haben? Bestimmt sollte es auf jeden Fall aufgedeckt werden und da bin ich immer gern dabei :-)


Der Korndämon von R.P. Hahn

Der KorndämonDie kleine Stadt Garz auf Rügen. Es ist nur ein kurzer Augenblick. Ein Auto bremst vor einer roten Ampel. Auf dem Beifahrersitz kauert ein etwa zehnjähriger Junge. Und in seinen Augen steht blanke Angst. Doch der einzige Zeuge dieser Momentaufnahme ist der alkoholkranke Frührentner Richard Dreifürst. In dem ehemaligen Pädagogen wächst die Überzeugung, dass der kleine Junge im Auto Opfer einer Entführung geworden ist.

Doch als er die Polizei alarmiert, glaubt man dem notorischen Trinker nicht. Niemand glaubt ihm. Richard Dreifürst jedoch lässt der Vorfall keine Ruhe. Er beschließt, sich alleine auf die Suche nach dem Kind zu machen …

Mein Eindruck: Ein stadtbekannte Alkoholiker als einziger Zeuge ist immer ein Problem. Ein ehemaliger Pädagoge, der zum stadtbekannten Alkoholiker wird hat auf jeden Fall ein Problem und ein entführtes Kind sollte nicht darunter leiden müssen.


Das Gerücht von Lesley Kara

Das GerüchtJoanna zieht mit ihrem Sohn Alfie von London in eine Kleinstadt am Meer. Zunächst ist es die pure Idylle – dann hört sie, dass die Kindermörderin Sally McGowan, die als Zehnjährige einen Spielkameraden umbrachte, unter anderem Namen in der Stadt leben soll. Vor Jahrzehnten machte der Fall Schlagzeilen, inzwischen ist Sally längst aus dem Gefängnis entlassen worden. Unbedacht erzählt Joanna anderen Müttern von dem Gerücht und ihrem Verdacht, wer die Mörderin von damals sein könnte.

Sie ahnt nicht, was für eine verheerende Spirale von Ereignissen sie damit in Gang setzt. Und wie sehr sie selbst in diese Geschichte verstrickt ist.

Meine Eindruck: Es gibt kaum etwas schlimmeres, als Gerüchte in einer Kleinstadt. Jeder kennt jeden und alles spricht sich rasend schnell rum – das kann auf jeden Fall verheerend enden.

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