Blogpost NeuJuni19(4)

Neu im Juni 2019 (4)

Neu im Juni (4) –  Weiter geht es mit drei relativ realitätsnahen Thrillern. Es geht um Terrorismus in verschiedenen Ausprägungen und mit verschiedenen Motiven. Bei allen drei Büchern hofft man unwillkürlich, das so etwas niemals Realität wird.

Resistent von Paul McNeive

ResistentTsan Yohoto gehört das größte Pharmaunternehmen Japans. Seit seine Familie 1945 in Hiroshima getötet wurde, will er nur noch eins: Rache an den Amerikanern. Dafür hat Yohoto sich einen perfiden Plan ausgedacht: Er lässt die Bewohner New Yorks ein bestimmtes Antibiotikum konsumieren, ohne ihr Wissen und über einen langen Zeitraum, und setzt sie dann einem E. coli-Bakterium aus. Die inzwischen Antibiotika resistenten New Yorker hätten keine Chance auf Heilung und würden qualvoll sterben. Doch eine Person ist Yohotos dunklen Machenschaften auf der Spur: Detective John Wyse. Kann der Polizist die Katastrophe verhindern und Millionen Menschenleben retten?

Mein Eindruck: Grundsätzlich könnte so ein Plan ja durchaus funktionieren. Sowohl Antibiotikum als auch Bakterium müsste man ja nur durch die Wasserleitung einschleusen. Aber ob das wirklich funktionieren würde? Leitungswasser wird ja regelmäßig getestet.


Der Sprengsatz von Nicholas Searle

Der SprengsatzAm Bildschirm verfolgt Geheimdienstoffizier Jake Winter einen V-Mann, der ein Attentat simulieren soll. Doch die Bombe ist scharf, der Mann sprengt sich vor Jakes Augen in die Luft. Ein katastrophaler Fehler des Dienstes.

Monate später: Erneut operiert Jake mit einem V-Mann aus dem Milieu der Islamisten. Er vertraut dem jungen Araber – trotz allem – und lässt ihn in eine terroristische Zelle einschleusen: Vier Mann, vier Rucksäcke, vier Bomben, ein Fußballstadion. Aber Jake spürt immer deutlicher, dass er selbst zum Bauernopfer bestimmt ist. Und er hat einen Plan B.

Mein Eindruck: Mit V-Männern zu arbeiten birgt ja offenbar immer gewisse Risiken – für beide Seiten. Ich bin gespannt, wie Jake Winters Plan B aussieht und ob er funktioniert.


Das Haus am Ende der Welt von Paul Tremblay

Das Haus am Ende der WeltEine abgelegene Ferienhütte am See in den Wäldern New Hampshires: Hier wollen Eric und Andrew gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Adoptivtochter Wen eine Woche Urlaub machen. Kein Smartphone, kein Internet – nur Ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen. Mit der Idylle ist es dann aber schnell vorbei, als eines Tages vier merkwürdige, bis an die Zähne bewaffnete Gestalten auftauchen. Sie versprechen, die junge Familie nicht zu verletzen. Sie sagen, dass sie Hilfe brauchen. Doch die vier verbergen ein dunkles Geheimnis und für Eric, Andrew und Wen beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens …

Mein Eindruck: Die Handlung erinnert mich ein bisschen an  An einem Tag wie jeder andere mit Humphrey Bogart – ein Klassiker und immer noch gut :-) Ob das Buch da mithalten kann?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.