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Neu im März 2020 (1)

Neu im März 2020 (1) – Massachusetts, Deutschland, Skandinavien, Gegenwart, Vergangenheit – es geht bunt gemixt weiter und mit viel mehr Neuerscheinungen als üblich. Ich weiß nicht, ob das diesen Monat nur Zufall ist oder ob es jetzt jeden Monat so viele Neuerscheinungen geben wird – ich bleibe auf jeden Fall dran :-)

Wie viele willst du töten von Joanna Schaffhausen

Wie viele willst du tötenvon Joanna SchaffhausenJedes Jahr bekommt die Polizistin Ellery Hathaway eine anonyme Geburtstagskarte zugeschickt – und dann verschwindet jedes Mal ein Mensch aus ihrem Umfeld spurlos. In Woodbury, einem verschlafenen Ort in Massachusetts, will niemand den Zusammenhang sehen. Aber dort weiß auch niemand, dass Ellery als junges Mädchen in der Gewalt des Serienkillers Francis Michael Coben war. Nun ist offenbar ein Nachahmungstäter am Werk. In ihrer Verzweiflung setzt sich die Polizistin mit Reed Markham in Verbindung, dem FBI-Agenten, der sie damals befreite. Doch Reed ist sich nicht sicher, ob er der traumatisierten Ellery trauen kann.

Mein Eindruck: Eine wirklich gruselige Vorstellung, jedes Jahr eine Karte zu bekommen und jedes mal stirbt jemand danach. Die Vorstellung, dass einem das aber niemand so recht glauben will ist irgendwie noch schlimmer, oder?


1965 – Der erste Fall für Thomas Engel von Thomas Christos

1965Düsseldorf, 1965: Für den jungen Kommissar Thomas Engel ist die Stadt am Rhein der verheißungsvolle Beginn eines neues Lebens. Als er zum ersten Mal ein Konzert der Rolling Stones sieht, gibt es für ihn kein Weg zurück, die Provinz liegt weit hinter ihm. Er stürzt sich in das Leben und in seine Arbeit, die ihm gleich einen spannenden Fall beschert. Ein junges Mädchen wird in der Ruine Kaiserswerth tot aufgefunden. Engel versteht nicht, dass seine Kollegen nicht gleich die Spur verfolgen, die geradewegs in die dunklen 1930er Jahre führt. Versucht man etwas vor ihm zu verheimlichen, und warum will niemand sehen, was so offensichtlich auf der Hand liegt?

Mein Eindruck: Die Ruine Kaiserswerth  – da klingelt doch was bei mir? Früher, also als ich ein Kind war, also ungefähr in der Steinzeit, war das ein beliebter Ausflugsort. Das es da mal eine Leiche gab ist genauso wahrscheinlich, wie die Tatsache, dass man 1965 nicht an der Nazivergangenheit rühren wollte.


Vier durch vier (Berger & Blom 4) von Arne Dahl

Vier durch vierSam Berger ist am Boden zerstört. Neun Monate hat er sich als Privatdetektiv durchgeschlagen, neun Monate, in denen seine Kollegin Molly Blom wie vom Erdboden verschluckt ist. Dabei war Molly doch schwanger. Sind sie und ihre Tochter am Leben? Und ist Berger wirklich der Vater?

Dann wird eine junge Russin entführt, Nadja, und als Sam Berger von ihrer Psychologin den Auftrag erhält, sie zu suchen, ist ihm sofort klar: Dies ist kein gewöhnliches Verbrechen. Auf der Jagd nach den Tätern verstrickt er sich immer weiter in ein Netz aus Lügen – und muss bald nicht nur Nadja retten. Denn die, die sie gefangen halten, sind international gesuchte Verbrecher. Und sie sind Bergers Schlüssel zu Molly Blom.

Mein Eindruck: Da ich bisher keinen einzigen Band mit Berger & Blom gelesen habe, verstehe ich nur Bahnhof. Aber das zeigt mir, dass ich auf keinen Fall mit diesem Band ganz ohne Vorkenntnisse anfangen sollte


Schweigende See (John Benthien 7) von Nina Ohlandt

Schweigende SeeAm Strand von Sylt wird die Leiche einer Frau gefunden, die erst seit Kurzem auf der Insel lebte. Wer könnte ihr nach dem Leben getrachtet haben, fragt sich Hauptkommissar John Benthien. Denn schon einmal wurde ein Anschlag auf sie verübt. Benthiens Ermittlungen werden komplizierter als gedacht, denn der Mord führt ihn zu einem bislang unbekannten Ereignis der deutsch-deutschen Vergangenheit, das manche Menschen gerne für immer verbergen würden. Und zu seinem Entsetzen spielt auch sein Vater dabei eine nicht unwesentliche Rolle.

Mein Eindruck: Ein paar Tage Urlaub bei John Benthien würden mir im Moment auf jeden Fall ganz gut passen. Ich mag diese eher ruhigen aber dennoch spannenden Geschichten von Nina Ohlandt wirklich gerne und freue mich jedes Mal, wenn eine Neue erscheint :-)


Wer zweimal stirbt (Bäckström 4) von Leif GW Persson

Wer zweimal stirbtDer junge Pfadfinder Edvin campt auf einer kleinen Schäreninsel, wo er und seine Kameraden Pilze sammeln. Ausgerüstet mit einem Körbchen findet er stattdessen einen halbvergrabenen Totenkopf im Wald. Obwohl er erst zehn Jahre alt ist, weiß er sofort, was zu tun ist: Er steckt den Schädel in eine Plastiktüte und türmt aus dem Pfadfinderlager zurück nach Stockholm geradewegs in die Wohnung seines Nachbarn – dem berühmt berüchtigten Kommissar Evert Bäckström.

Mein Eindruck: Mir scheint, da ist ein besonders pfiffiger und unerschrockener Junge unterwegs. Hoffen wir mal, das Evert Bäckström den Knaben nicht mit seiner recht ruppigen Art verschreckt. Vielleicht wird er ja mal irgendwann Bäckströms Nachfolger?

2 comments on “Neu im März 2020 (1)

    1. Hallo Martina,

      1965 interessiert mich auch besonders, weil es ja beinahe meine Geburtsjahr ist und ich immer total beeindruckt bin, was sich seit dem alles zum Positiven verändert hat.
      Ansonsten wird auf jeden Fall “Schweigende See” in meinem Schrnak landen, da ich ein totaler Fan von Nina Ohlandt bin :-)

      Liebe Grüße
      Tina

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