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Neu im März 2020 (8)

Neu im März 2020 (8) – Nachdem ich ja schon in einem früheren Bericht zu Neuerscheinungen Israel als mir unbekannten Tatort erkannt habe, werde jetzt auch noch in Nanming im Norden Chinas ermitteln. Dagegen muten alle anderen Schauplätze doch sehr normal an – was aber gar nichts zu sagen hat, denn spannend wird es dort auf jeden Fall auch. Wobei ich zugeben muss, dass ich auf den Tatort in China schon besonders neugierig bin :-)

Fallen und Sterben (Rosa Lopez & Viktor Saizew 4) Katja Bohnet

Fallen und SterbenSechs Menschen fallen am Berliner Alexanderplatz einem Attentat zum Opfer – ausgerechnet, während in der Stadt ein Kongress der Polizeiorganisation Interpol stattfindet. Mit einer Machete richtet der Killer ein Blutbad an. Anschließend flüchtet ein Motorradfahrer vom Tatort Richtung Berlin Falkensee. Dort muss sich Viktor Saizew wegen eines Dienstvergehens einer Therapie in einer psychiatrischen Einrichtung unterziehen, doch das Verbrechen respektiert keine Auszeit.

Mit Viktors Hilfe kommt Rosa Lopez, die vom LKA Berlin mit den Ermittlungen beauftragt wird, dem Täter bedrohlich nahe. Bis sie selbst zur Zielscheibe wird.

Mein Eindruck: Irgendwie bin ich immer kein Freund von diesen Attentaten in Büchern. Oft klingt mir das alles viel zu konstruiert und einen Ticken drüber. Vielleicht ist es ja bei diesem hier etwas anders? Warten wir es ab :-)


Rachegeist von Cai Jun

RachegeistNanming, im Norden Chinas, 19. Juni 1995: Shen Ming, junger und brillanter Lehrer an einem Gymnasium, wird verdächtigt, eine seiner Schülerinnen getötet zu haben. Einige Tage später aber wird auch er in einem alten Fabrikgebäude unweit seiner Schule erstochen. Die Taten bleiben ungesühnt – bis neun Jahre später Shen Mings Mörder ins Reich der Toten geschickt werden. Nur: von wem? Unmittelbar verbreitet sich das ungeheuerliche Gerücht, dass Shen Ming an diesen Mordfällen beteiligt war, dass er den Fluss des Todes überquert hat, um sich selbst zu rächen. „Rachegeist“, atemberaubend und unfassbar originell, ist die Geschichte vom perfekten Mord. Und vor der Kulisse des modernen China überschreitet sie mühelos die Grenzen der Realität.

Mein Eindruck: Mal wieder etwas ganz anderes, vor allem mal wieder ein Land, in dem ich buchtechnisch noch gar nicht so unterwegs war. Aber es klingt so spannend und irgnedwie geheimnisvoll, da werde ich wohl kaum widerstehen können :-)


Todestreue (Martin Bauer 3) von Peter Gallert und Jörg Reiter

TodestreueAuf einem Schrottplatz wird im Kofferraum eines Autos die Leiche einer jungen Frau gefunden. Misshandelt und brutal ermordet. Hauptkommissarin Verena Dohr und ihr Team übernehmen die Ermittlungen. Schnell fällt der Verdacht auf Leon Berger, einen jungen Mann, der gerade erst eine Haftstrafe abgesessen hat.

Polizeiseelsorger Martin Bauer ist froh, dass er endlich nichts mehr mit Leichen und Mordfällen zu tun hat. Er ist in Elternzeit. Doch dieser Fall lässt ihm keine Ruhe. Als einziger ist er von Leons Unschuld überzeugt. Schon bald wird klar: Bauer ist Leons letzte Hoffnung. Und Leon hat Todesangst.

Mein Eindruck: Von diesem Autorenduo kenne ich eine andere Serie, die mich aber nicht so wirklich begeistern konnte. Ich bin kein großer Freund von allzuvielen gewollt jugendlichen oder gewollt flappsigen Sprüchen und Ausdrücken. Aber ein Polizeiseelsorger als Ermittler ist auf jeden Fall mal was anderes.


Der Glaspavillon  von Nicci French

Der GlaspavillonEs soll ihr Abschiedsgeschenk sein: Jane – Exfrau des ältesten Sohnes der Familie Martello – plant den Bau eines Glaspavillons im Park des Landsitzes. Doch dann wird genau an der Stelle ein Skelett gefunden. Für Jane bricht eine Welt zusammen: Bei der Toten handelt es sich um Natalie, die seit 25 Jahren spurlos verschwundene Tochter des Hauses und Janes beste Freundin. Als sich herausstellt, dass die damals 16-Jährige schwanger war, hüllt sich die Familie in Schweigen.

Nur Jane macht sich auf die Suche nach der Lösung des dunklen Geheimnisses – die für sie zu einer beängstigenden Begegnung mit der eigenen Vergangenheit wird …

Mein Eindruck: Nicci French ist immer eine sichere Bank und ihre Geschichten sind immer spannend und unvorhersehbar. Ich finde, man kann sich so schön in ihren Büchern verlieren und verlaufen :-) Ich freu mich schon darauf, wieder etwas neues von ihr zu lesen.

Update: Meine Rezension zum Buch


Die Mörderinsel (Doro Kagel 2) von Eric Berg

Die MoerderinselFrühsommer: Der Hotelbesitzer Holger Simonsmeyer, angeklagt des Mordes an einer jungen Frau aus seinem Heimatdorf Trenthin, wird freigesprochen. Er und seine Familie hoffen, damit sei nun endlich alles überstanden. Doch im Dorf herrscht Misstrauen, nur wenige glauben an die Unschuld des Hoteliers. Dann wird erneut ein junges Mädchen ermordet aufgefunden …

Spätsommer: Schockiert steht die Journalistin Doro Kagel vor den Ruinen eines ausgebrannten Hauses in Trenthin. Vor Monaten hatte Bettina Simonsmeyer sie inständig gebeten, ebenso ausführlich über den Freispruch ihres Mannes zu berichten wie zuvor über den Mordprozess. Doro hatte abgelehnt. Nun hat die Familie einen schrecklichen Blutzoll bezahlt. Von Schuldgefühlen geplagt beginnt Doro, den Fall neu aufzurollen …

Mein Eindruck: Ich mag Eric Berg und seine Geschichten, vor allem mag ich seinen Stil, Geschichten zu erzählen. Den ersten Band mit Doro Kagel habe ich leider verpasst, aber das hole ich noch nach :-)

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