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Neu im März 2020 (9)

Neu im März 2020 (9) – Auf der liebsten Insel der Deutschen, nämlich auf Mallorca, geht es auch hin und wieder so gar nicht friedlich zu. Genau wie es auch in der Schweiz ganz schön blutig werden kann. Auch alle anderen Fälle klingen geheimnisvoll, brutal oder blutig – für mich hört sich das alles wirklich sehr spannend an. Auch das es fast alles mir unbekannte Autoren sind, macht ja noch spannender.

… und der Tod im Tramuntana-Gebirge ( Comisaria Fiol 1)von Lucia de la Vega

und der Tod im TraumantunaGebirgeAuf Mallorca wollen Ex-Kommissarin Marie Lindner und ihr Mann Andreas einen Neuanfang wagen und kaufen eine alte Finca, wunderschön und etwas abgeschieden im Tramuntana-Gebirge gelegen. Hier hofft Marie, über ein traumatischen Erlebnis hinwegzukommen, das ihre Karriere abrupt beendet hat.

Zur gleichen Zeit wird Comisaria Silvia Fiol von der spanischen Policía Nacional mit einem grausamen Verbrechen konfrontiert: Das Meer hat die Leiche einer jungen Mutter angespült. Die Tote erweist sich als schwedische Touristin. Kurz darauf wird eine weitere Touristin als vermisst gemeldet. Doch auch diese Frau ist noch nicht die Richtige für den Täter – das weiß er, seit er Marie gesehen hat

Mein Eindruck: Hm – eine traumatisierte (und pensionierte?) Ex-Kommissarin und eine sehr internationales Opfer-Potpurri – ob mir das Spaß macht? Ich dachte die Sache mit den traumatiesierten Ermittlern wäre mittlerweile rückläufig? Mal sehen, wie der erste Teil der Mallorca-Krimis so ist und was er dennoch anders macht.


Tot bist du Perfekt  von JP Delany

Tot bist du perfektDu schlägst die Augen auf und etwas stimmt nicht. Du weißt nicht, was dir passiert ist. Du liegst in einem fremden Bett. In einem Krankenhaus. Neben dir steht dein Mann Tim, ein erfolgreicher Unternehmer. Er hat Tränen in den Augen, weil du – seine geliebte, perfekte Frau – am Leben bist. Du denkst, du hättest einen schweren Unfall gehabt. Doch dann sagt Tim: Wir haben jahrelang daran gearbeitet, dass ich dich wiederbekommen konnte … Du entdeckst dein Leben wie mit fremden Augen. Du ahnst Gefahr, aber du weißt nicht, wo genau sie lauert. Du weißt nur: Du musst wachsam sein. Denn irgendwo in deinem schönen Haus, bei deinen Liebsten liegt der Grund dafür – der Grund, warum du vor Jahren gestorben bist.

Mein Eindruck: Klingt ja schon recht gruselig – vor Jahren gestorben und trotzdem nicht tot? Hört sich eher an, wie ein neuer Frankenstein? Aber ein bisschen gruseln ist ja immer gut und diese Geschichte klingt auf jeden Fall gruselig!


Hunkeler in der Wildnis (Peter Hunkeler 10) von Hansjörg Schneider

Hunkeler in der WildnisEin friedlicher, sonniger Sonntagmorgen im Kannenfeldpark in Basel. Plötzlich schreckt ein Schrei Peter Hunkeler bei seinem ersten Kaffee auf: Eine Spaziergängerin hat hinter den Büschen einen Toten entdeckt.

Auch wenn er inzwischen in Rente ist, ein Polizist bleibt ein Polizist, zumindest für seine Mitmenschen. Wohl oder übel muss Hunkeler nachsehen.

Und merkt, dass er den Toten kennt: einen bekannten Journalisten und Kunstkritiker.

Mein Eindruck: Im ersten Moment dachte ich, es klingt ein bisschen behäbig, eben typisch Schweiz. Aber ich hatte schon den einen oder anderen Schweiz-Krimi und nach ein paar Seiten war es aus mit der Behäbigkeit und das Rätsel raten ging los :-)


Beute (Ben Griessel 8) von Deon Meyer

BeuteBennie Griessel plant zu heiraten – und muss sich dann um einen Fall kümmern, der eigentlich zu den Akten gelegt werden soll. Ein ehemaliger Polizist wurde in einem Luxuszug ermordet, und die geheimen Sicherheitsbehörden Südafrikas tun alles, um es nach einem Selbstmord aussehen zu lassen. Als ein zweiter Todesfall ebenfalls vertuscht werden soll, bekommt Griessel eine Ahnung davon, dass es um viel mehr geht als um Mord. Gewisse Kreise wollen den Präsidenten aus dem Weg räumen.

Sie haben dazu jemanden aktiviert, der sich in Bordeaux in Frankreich zur Ruhe gesetzt hat: einen Kämpfer namens Tobela.

Mein Eindruck: Deon Meyers Thriller sind in Südafrika zu Hause und im Original sind sie immer in vier (oder mehr?)Sprachen geschrieben, um die multikulturelle Gesellschaft, aber auch die Zerissenheit Südafrikas darzustellen. Ich denke, mir wäre das ein bisschen zuviel durcheinander – in der Übersetzung wird aber immer auf die jeweilige Sprache im original hingewiesen.


Totenblass von Frederic Hecker

TotenblassFrankfurt an einem nasskalten Novemberabend: Eine nackte, mit seltsamen Wunden übersäte Frauenleiche treibt im Main. Kriminalhauptkommissar Joachim Fuchs und seine neue Kollegin, die junge Fallanalystin Lara Schuhmann, stehen vor einem Rätsel. Nach der Obduktion sind sie überzeugt, dass sie es mit einem perfiden Serienmörder zu tun haben.

Als Fuchs während der Ermittlungen der Zeugin Sophia näherkommt, wird er wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. Auf eigene Faust ermittelt er weiter – und setzt damit eine folgenschwere Ereigniskette in Gang …

Mein Eindruck: Der Autor Frederic Hecker ist durchaus ein Mann vom Fach, er war ursprünglich Rechtsmediziner und hat somit ausreichend Fachwissen für spannende Thriller. Ob er dieses Fachwissen dann auch in einen gut lesbaren Thriller verwandeln kann? Warten wir es ab!

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