Blogpost Neu Okt (5)

Neu im Oktober 2019 (5)

Neu im Oktober 2019 (5) –  Bei True Crime bin ich ja immer wieder ein bisschen zwiegespalten. Etwas lesen, von dem ich weiß, dass es pure Fiktion ist ist eine Sache. Aber  zu wissen, dass das was ich lese tatsächlich ganz realen Menschen zugestoßen ist, eine ganz andere.

Schwarze Förde von Beeke Dierksen

Schwarze FördeAuf einem Acker nahe der Flensburger Förde werden die Leichen von sechs als vermisst gemeldeten Frauen entdeckt, die dort im Laufe mehrerer Jahre vergraben wurden. Die Ermittlungen führen die Kommissare Christoph Wengler und Hannah Lundgren zu einem verlassenen Bauernhof, wo die Frauen offenbar gefangen gehalten wurden.

Als die Besitzer des Bauernhofes tot aufgefunden werden und eine siebte vermisst geglaubte Frau auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse.

Mein Eindruck: Ich habe gerade ein Hörbuch gehört, in dem genau um so ein Szenario geht. Aber man muss das Rad ja gar nicht immer neu erfinden – ein anderes Ende, ein paar ganz neue Ansätze zum Motiv und schon ist alles anders :-)


Worüber wir schweigen von Michaela Kastel

Worüber wir schweigenZwölf Jahre sind vergangen, seit Nina ihr Heimatdorf fluchtartig verlassen hat.

Nun kehrt sie unerwartet zurück, und ihre Ankunft wirft das sonst so ruhige Leben in der Gegend aus der Bahn. Was führt sie wieder an den Ort, den sie so lange gemieden hat? Das Zusammentreffen mit ihrer alten Clique weckt unangenehme Erinnerungen an ein Ereignis, an dem ihre Freundschaft einst zerbrach. Und über das alle bisher geschwiegen haben …

Mein Eindruck: Alte Cliques und ihre Geheimnisse sind ja immer schwierig – aber dafür seine Heimat meiden? Da muss es ja ein Riesengeheimnis geben.


Die Diagramme des Todes (Kiefer Larsen 2) von Petermann und Fischer

Die Diagramme des Todes“Du bemerkst mich nicht – dabei habe ich dich längst auserwählt: Ich beobachte dich. Ich sehe nachts durch dein Fenster. Ich folge dir auf der Straße. In die Tiefgarage. In den Fahrstuhl. Ich kann einfach nicht anders; ich muss dir nahe sein. Wenn meine Fantasien nach dir rufen, muss ich nicht einmal an deiner Tür klingeln. Denn dann habe ich bereits aufgehört, dir zu folgen. Ich gehe einfach in deine Wohnung, lege mich in dein Bett, rieche an deiner Wäsche, esse aus deinem Kühlschrank. Ich bin bereits da, wenn du nach Hause kommst. Ich bin da, um dir meine Träume zu schenken – immer wieder, bis du alles willst, was ich auch will. Weil du sonst zu früh sterben musst, doch das weißt du noch nicht. Erst ganz am Ende musst du sterben, weil ich dich töten werde …”

Mein Eindruck: True Crime ist ja nicht so meine Sache, allerdings klingt gerade dieses Stalking-Thema ausgesprochen spannend. Mal sehen ob ich mich da ran traue.

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