Attack - Unsichtbarer Feind

[Rezension] Attack – Unsichtbarer Feind

Attack – Unsichtbarer Feind ist bereits der dreizehnte Band dieser Reihe und bisher habe ich jeden Band geliebt. Sicherlich den einen mehr, den anderen weniger – aber im Grunde hat jeder Band mit Aloysius Pendergast seinen eigenen Charme und seinen ganz besonderen Reiz. Die beiden Väter dieses ganz besonderen FBI-Agents sind sicherlich nicht umsonst mit dieser und zahlreichen anderen Reihen so erfolgreich. Ich arbeite immer noch daran, Anschluß an den aktuellen Band zu bekommen und ich mache echt Fortschritte – das ist doch auch schon mal was :-)

Attack – Unsichtbarer Feind

Douglas Preston & Lincoln Child

Aloysius Pendergast kümmert sich seit geraumer Zeit um Corrie Swanson, eine ehrgeizige Studentin am John Jay College of Criminal Justice, in der er erhebliches Potential sieht.Um eine perfekte Semesterarbeit abzuliefern, hat sie beschlossen, dem Geheimnis der Leiche aus Roaring Fork auf den Grund zu gehen. Eine Legende besagt, sie seien im 19. Jahrhundert Opfer eines Grizzlys gewordem, aber Corrie sieht das anders. Aber da scheint sie nicht die Einzige zu sein, denn irgendwelche Leute versuchen sie mit aller Macht und allen Mitteln sie in ihrer Arbeit zu behindern.

Jetzt hatte sie eine neue Idee für ihre Semesterarbeit, eine noch bessere, und sie war bereit, fast alles zu tun, um sie zu verwirklichen. Attack – Unsichtbarer Feind, S. 20

Mein Eindruck:

Frech siegt nicht immer …

Zweite Geige

In Attack – Unsichtbarer Feind ist zu Abwechslung mal nicht Aloysius Pendergast der alleinige große Hauptakteur. Hier hat eindeutig Corrie Swanson wesentlich mehr Raum, als noch in Ritual-Höhle des Schreckens , wo sie uns das erste mal begegnet ist. Pendergast hat sie seither ein bisschen unter seine Fittiche genommen und bei ihrer etwas speziellen Art nötigt mir das tatsächlich Respekt ab.

Frech und ungeschickt

Corrie ist extrem töricht, mutig, impulsiv und zudem oft frech und ungeschickt. Mich hat sie mir ihrer eher dummdreisten Art meist ziemlich genervt, aber ihre ständigen Pannen und Rückschläge brachten zumindest Pendergast auf den Plan, der sie aus jeder brenzligen Situation rettete. Corrie hat es eigentlich nur ihm und seinem Eingreifen zu verdanken, dass sie – zumindest erst einmal – alles halbwegs unversehrt übersteht.

Sir Arthur Conan Doyle

Im eigentlichen Fall geht es im Grunde um verschiedene Dinge. Da wäre einmal der Tod der Bergleute, die angeblich Opfer eines Grizzlys wurden. Diese Geschichte wird ganz geschickt mit dem Wirken von Sir Arthur Conan Doyle verknüpft, was die Geschichte nicht nur noch faszinierender macht, sondern die Handlung auch wirklich voranbringt. Mir hat dieser Teil wirklich viel Spaß gemacht.

Geld und Macht

Einen weiteren großen Teil machen die eher dunklen Machenschaften von Wirtschaft, Behörden und Politik aus. Mittlerweile ist Roaring Fork ja vom Bergarbeiterdorf zu einem mondänen und sehr kostspieligen Ski-Resort geworden. Hier treffen sich die Schönen, die Reichen und die Mächtigen und diese Mischung bietet reichlich Stoff für ebenso reichliche Intrigen.

Mein Fazit:

Attack – Unsichtbarer Feind besticht durch  eine ziemlich klug ausgedachte Story. In Phasen, in denen die Geschichte mal ein kleines bisschen schwächelte, kamen vermehrt Rätsel und diverse Nebenaspekte zum Tragen. Alles in allem eine weitere spannende Geschichte um den egozentrischen Ermittler :-)

Buchinfos

  • Titel: Attack – Unsichtbarer Feind
  • Originaltitel: White Fire
  • Autor: Douglas Preston & Lincoln Child
  • Übersetzer/in: Michael Benthack
  • Verlag: Droemer Knaur
  •  Genre: Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • ISBN: 978-3-426-51494-8
  • Form: TB, 480  Seiten
  • Preis: 9,99 €

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