Breakdown

[Rezension] Breakdown

Breakdown ist eigentlich der stark abgekürzte Titel von Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld – was mir ehrlich gesagt viel zu lang war :-) Wie man auf die Idee kommt aus dem Originaltitel “The Breakdown” so einen Mega-Bandwurmtitel zu machen erschließt sich mir wirklich nicht. Eigentlich erübrigt sich ja beinahe das Lesen des Buches, wenn man den Titel gelesen hat, oder? Aber vielleicht auch nicht? Ich mochte B.A. Paris erstes Buch Saving Grace wirklich gern und deshalb wollte ich auch dem zweiten Buch eine Chance geben.

Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld

B.A.Paris

Die junge Lehrerin Cass plagt sich mit schrecklichen Schuldgefühlen herum. Eines Nachts, nach einer Feier mit Kollegen, sieht sie eine junge Frau am Straßenrand stehen. Für einen Moment hält sie an, fährt dann aber weiter, weil sie denkt, dass das eine Finte sein könnte. Am nächsten Tag erfährt sie aus der Zeitung, das die junge Frau das Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Seither leidet sie unter dem Gedanken, dass sie der jungen Frau hätte helfen können und sie Schuld an ihrem Tod hat. Zu allem Überfluss erhält sie dann auch noch nächtliche, unheimliche Telefonanrufe und so zieht sie sich immer mehr zurück.

Behalte ich die Nerven und tue nichts Unüberlegtes, bin ich bald zu Hause. Trotzdem gebe ich ein bisschen mehr Gas. Breakdown , S.10

Mein Eindruck:

Ein bisschen sehr vorhersehbar…

Druck

Der Gedanke, was hätte sein können oder ob man etwas hätte verhindern können, wenn man sich anders verhalten oder entscheiden hätte – ich denke, das ist jedem schonmal passiert. Das man dabei sicherlich auch psychisch unter Druck geraten kann, gerade wenn jemand anderes dabei sein Leben verloren hat – ja, das kann ich mir auch noch vorstellen. Das man als junger, intelligenter Mensch den ja nicht wirklich eine Schuld an den Ereignissen trifft, keine professionelle Hilfe holt finde ich sehr weit hergeholt.

Psychopharmaka

Cass ist Lehrerin, jedenfalls lese ich den Anfang so. Lässt man sich da so sehr von nächtlichen Terroranrufen und einer ziemlich vagen Schuldzuweisung ins Bockshorn jagen? Immerhin hat sie studiert und ist somit zumindest leidlich intelligent. Die ganzen Psychopharmaka die sie schluckt muss ihr doch auch jemand verschrieben haben? Also war sie wegen der ganzen Sache doch mal beim Arzt? Mit ist das Ganze viel zu oberflächlich und vor allem viel zu widersprüchlich, als das da bei mir Spannung aufkommen könnte.

Einfach und schlicht

Geschrieben ist die Geschichte in sehr einfachem, aber geradlinigem Stil. Durch die perspektive des Ich-Erzählers weiß man immer so viel, wie die Protagonistin – es sei denn, man denkt ein bisschen mehr nach als eben diese. Da vieles sich ohnehin nur in Cass Gedanken abspielt, weiß man leider nie so genau, was nun Realität ist und was Wahnvorstellung. Allerding machte das die Geschichte für mich auch nicht spannender und zum Ende hin wird es leider auch nicht besser.

Mein Fazit:

Breakdown ist das zweite Buch von B.A.Paris. Leider hat mich dieses Buch so gar nicht erreicht oder mitgerissen – deshalb kann ich es auch nicht weiterempfehlen.

Buchinfos

  • Titel: Breakdown – Sie musste sterben.Und du bist schuld.
  • Originaltitel: The Breakdown
  • Autor: B. A. Paris
  • Übersetzer/in: Wulf Bergner
  • Verlag: Blanvalet
  • Genre: Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • ISBN: 978-3-7341-0264-6
  • Form: TB,  448 Seiten
  • Preis: 9,99 €  

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier…hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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