In der Tiefe

[Rezension] In der Tiefe

In der Tiefe von Michael Grumley ist der zweite Teil der Breakthrough-Serie, deren ersten Teil ich ja auch schon gelesen habe. Dieser erste Teil hat mir ausgesprochen gut gefallen und viel Spaß gemacht. Die Vorstellung sich durch einen Computer samt dazugehöriger Software mit Delfinen unterhalten zu können, fand ich wirklich faszinierend. Was bei solchen Gesprächen wohl heraus käme?

In der Tiefe

Michael Grumley

Die Meeresbiologin Alison Shaw hat mit ihrer Entdeckung bewiesen, das es Tiere mit menschlicher Intelligenz gibt. Sie verfeinert ihr System immer weiter und dank der Hilfe der Techniker ist sie fast soweit, mit ihren geliebten Delfinen Dirk und Sally auch im offenen Ozean zu kommunizieren. Zudem arbeitet sie auch daran, ihr System auch auf andere Tiere anzuwenden und die Versuche die DeeAnn mit der Gorilla-Dame Dulce durchführt sind auch sehr vielversprechend. Aber dann passiert mal wieder alles auf einmal. Ein verschwundenes U-Boot taucht plötzlich wieder auf, ein ehemaliger Kollege von DeeAnn verschwindet spurlos und Alison und ihr Team befinden sich mal wieder in einem spektakulären Abenteuer…

Noch ehe Sally antworten konnte, stürzte Dirk mit einem lauten Platschen in das Becken und vollführte eine Fassrolle, als er an Sally vorbeischoss. Alison musste laut auflachen. Er liebte spektakuläre Auftritte. In der Tiefe, S. 8/9

Mein Eindruck:

Mal eben noch die Welt retten…

Das Schicksal der Menschheit

Wieder einmal hat das Team um Alison Shaw und John Clay es mir mysteriösen Vorkommnissen zu tun, die das Schicksal der Menschheit für immer besiegeln könnten. Ein bisschen weniger dramatisch scheint es nicht zu gehen, trotzdem har mit auch dieser Teil der Trilogie viel Spaß gemacht :-)

Sympathische Helden

Zu den ohnehin schon extrem sympathischen Delfinen Dirk und Sally gesellt sich in diesem Band dann auch noch “Dulce” – eine Gorilla-Dame, die genauso süß ist, wie ihr Name vermuten lässt. Die Gegenspieler sind auch dieses Mal so gar nicht sympathisch – eben sehr undurchschaubare Chinesen, die nach der macht greifen.

Angenehme Unterhaltung

Wie schon in Breakthrough finde ich die Klischees, die hier bedient werden, nicht weiter tragisch. Ja, Chinesen sind natürlich nicht alle und immer böse, genauso wenig, wie Russen oder sonst irgendein Volk. Aber es liest sich halt gut und manchmal mag ich mich einfach gerne unterhalten lassen und das erledigen sowohl die Wissenschaftler, die Bösewichte und auch die tierischen Helden ganz grandios.

Spannend geschrieben

Der beständiger Orts- und Szenenwechsel sorgt für ordentlich Tempo, der Plot an sich ist stimmig und spannend, die “sprechenden” Tiere sind mir schnell ans Herz gewachsen und die Vorstellung, mit Tieren dank einer Software reden zu können, gibt meiner Fantasie genug Nahrung um über kleinere Schwächen hinweg zu sehen. Michael Grumleys angnehm zu lesender Schreibstil lässt mch als Leser dann noch durch die Seiten fliegen – was will ich mehr :-)

Mein Fazit:

In der Tiefe ist die gelungene Fortsetzung zu Breakthrough und wartet mit einigen dramatischen Ereignissen und Wendungen auf und macht schon mal Appetit auf den dritten Teil Am Abgrund .

Buchinfos

  • Titel: In der Tiefe
  • Originaltitel: Leap
  • Autor/in: Michael Grumley
  • Übersetzer/in: Wally Anker
  • Verlag und Bestellung : Heyne Verlag
  • Genre: Science-Fiction-Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • ISBN: 978-3-453-31875-5
  • Form: TB,  496  Seiten
  • Preis: 12,99 €

Reiheninfo

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier…hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

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