Die schwarze Dame

[Rezension] Die schwarze Dame

Die schwarze Dame von Andreas Gruber ist erstmals 2007 im Festa-Verlag erschienen, durfte sich aber jetzt über eine brandneue Taschenbuchauflage im Goldmann Verlag freuen. Somit ist dann sicher demnächst alles vereint, was zusammengehört, denn im Goldmann Verlag ist ja später auch die sehr erfolgreiche Reihe um Maarten S. Sneijder erschienen.

Die schwarze Dame

Andreas Gruber

Peter Hogart verdient seine Brötchen meist als Versicherungsdetektiv, bekommt aber nun den Auftrag, einen in Prag verschwundenen Kollegen zu suchen. Dieser war einem Fall von Versicherungsbetrug auf der Spur, in dem drei berühmte Gemälde, die Prager Nationalgalerie und ein Brand  zentrale Rollen spielen. Hogart macht sich auf den Weg nach Prag und trifft sich dort mit seiner tschechischen Kollegin Ivona Markovic, die einen Serienmörder sucht. .Ein Brandanschlag macht ihrem gemütlichen Dinner schnell ein Ende und es scheint, als habe Hogart plötzlich Polizei, Mafia und jeden anderen Prage Kriminellen gegen sich.

Wiener Innenstadt, Freitagabend. Die übliche Rushhour. Abgaswolken standen in der Luft, das Blech wälzte sich wie zähe Lava durch die Straßen. Offenbar wollten alle zur gleichen Zeit nach Hause. Mit Ausnahme von Peter Hogart. Die schwarze Dame, S.13

Mein  Eindruck:

Serienmörder, Privatdetektive und dumme Polizisten…

Spannende Stadt

Prag ist eine tolle, spannende Stadt – auch ganz ohne Serienkiller, Privatdetektive oder die Mafia :-) Natürlich hat sie auch ihre düsteren Schattenseiten und diese beschreibt Andreas Gruber sehr atmosphärisch und sehr authentisch. Eine alte Prager Saga über Die schwarze Dame aus dem Jahr 1580 liefert hier den passenden Titel zur Geschichte. Wie die beiden Geschichten sonst zusammenpassen? Nö, das sag ich nicht – ich will ja nicht spoilern :-)

Erwartungshaltung

Die schwarze Dame ist ja nun nicht das erste Buch, dass ich von Andreas Gruber lese, angefangen hatte ich mit den Büchern über ganz oben erwähnten Maarten S. Sneijder und deshalb gehe ich ganz automatisch mit einer gewissen Erwartungshaltung an Grubers Bücher heran. Das ist sicher nicht richtig, den zwischen den Büchern liegen einige Jahre an Übung und Erfahrung und ich finde, das merkt man auch leider.

Kleine Mängel

Der Plot zu Die schwarze Dame ist auf jeden Fall spannend und gut durchdacht und Peter Hogart hat auf jeden Fall das Zeug zu einem interessanten Protagonisten, aber so ein Buch besteht ja auch z.B. aus “Nebendarstellern” die hier allesamt sehr blass, nichtssagend und reichlich dumm erscheinen. Hier wäre ein bisschen weniger Klischee wirklich nett gewesen. Das Finale ist dann wiederum sehr clever ausgedacht, aber ein bisschen sehr lang und ausufernd.

Mein Fazit:

Trotz einiger kleiner Mängel fand ich Die schwarze Dame spannend, gut durchdacht und angenehm zu lesen.

Buchinfos

  • Titel: Die schwarze Dame
  • Autor: Andreas Gruber
  • Verlag und Buchbestellung: Goldmann Verlag
  • Genre: Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2017 (Erstauflage 2007)
  • ISBN-Nummer: 978-3-442-48026-5
  • Form: TB,  384 Seiten
  • Preis: 9,99 €

 

Reiheninfo Peter Hogart

  • Die schwarze Dame
  • Die Engelsmühle   

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier…hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Über Tina

Hallo! Mein Name ist Tina und ich blogge hier...hauptsächlich über Bücher und allem was dazu gehört. Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar hinterlässt oder meinen Beitrag teilst.

Ein Kommentar zu “[Rezension] Die schwarze Dame

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Dieses Formular speichert Name, E-Mail,eventuell deine Website (sofern du sie angibst) und Inhalt deiner Mitteilung, damit wir den Überblick über auf dieser Webseite veröffentlichte Kommentare behalten. Für detaillierte Informationen, wo, wie und warum wir deine Daten speichern, wirf bitte einen Blick in unsere Datenschutzerklärung.