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[Rezension] Feenzorn

Feenzorn

Feenzorn von Jim Butcher musste auch eine ganze Weile einsam in meinem Regal auf mich warten. Zwischen all den Thrillern und Krimis die ich so lese, brauche ich zwischendurch immer mal wieder etwas anderes, leichteres – aber spannend soll es trotzdem sein. Mittlerweile weiß ich, das Jim Butcher mir genau das mit seinen Dresden Files bietet und so habe ich mir aktuell den vierten Band der Reihe, Feenzorn,  vorgenommen.

Feenzorn – Dresden Files 4

Jim Butcher

Das Leben ist einfach nicht nett, auch nicht zu einem Magier. Harry Dresden sucht verzweifelt nach einem Heilmittel für seine Freundin Susan, die im letzten Band den Vampiren zum Opfer fiel. Deswegen hat er keine Zeit mehr für seine Privatdetektei, was wiederum zur Folge hat, dass er pleite ist und sich somit als Spielball der Feenwelt perfekt eignet. So nehmen unheilvolle Dinge ihren Lauf…

Mein Eindruck:

Eine Feenkönigin. In meinem Büro stand eine leibhaftige Feenkönigin. Direkt vor mir. Und ich redete mit ihr. Feenzorn, S.35

Eine neue Aufgabe

Das Gleichgewicht in der magischen Welt droht zusammenzubrechen und wieder einmal liegt es an Harry dafür zu sorgen, dass die eine Welt nicht zum Zusammenbruch der anderen führt. Es ist ein bisschen schwierig als Leser immer den Überblick zu behalten, aber auf der anderen Seite erfährt man wieder ein Stück mehr über Harry und seine Vergangenheit. Jedenfalls über seine Jugend- und Lehrzeit, denn sein ehemaliger Lehrmeister ist einer der ganz wenigen Magier, die zu ihm stehen.

Alte Probleme

Der weiße Rat, der Harry gerne los wäre, und zwar ganz und gar, vereinbart einen letzten Deal mit ihm, dazu kommt die Mab, die Königin der Winterfeen, die ihm ebenfalls einen ziemlich hinterlistigen Deal angeboten hat und ein paar andere, unwesentliche Schwierigkeiten bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Hilfe hat er eigentlich nur von einem etwas tollpatschigen Werwolf und pizzaverrückten Pixies und ganz gelegentlich von Karren Murphy, die von Berufswegen für übernatürliche Dingen in Chicago zuständig ist.

Ein bisschen mehr

Das im Buch Feenzorn nicht ganz so viele Figuren mitmischen wie in den Vorgängerbänden tut der Story meiner Meinung nach ganz gut. So konzentriert sie sich mehr auf Harry Dresden und sein Dilemma und man erfährt viel mehr über den vom Pech verfolgten Magier. Er scheint manchmal ein bisschen schwer von Begriff, aber ich finde, dass macht ihn auch ein Stück weit sympathischer. Auch Karren Murphy kommt zwar seltener vor, aber wenn, dann erfährt man viel über ihren Charakter. Ich hoffe, im nächsten Band taucht sie öfter auf.

Schreibstil

Jim Butchers Schreibstil ist nach wie vor so, wie er immer war. Ein bisschen lakonisch, ein bisschen ironisch, mit einem gewissen Augenzwinkern und auf jeden Fall immer unterhaltsam. In Feenzorn gibt es deutlich mehr Actionszenen, die mir allesamt gut gefallen haben und mit all dem zusammen tut der Roman das, weswegen ich ihn mir gekauft habe: Er unterhält mich blendend.

Mein Fazit:

Feenzorn von Jim Butcher  ist ein unterhaltsamer, spannender Urban Fantasy Roman, der das tut was er verspricht: Er unterhält auf lockere Art und Weise.

Buchinfos
  • Titel: Feenzorn
  • Autor: Jim Butcher
  • Übersetzer/in: Jürgen Langowski
  • Verlag: Uhrwerk Verlag
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2012(?)
  • ISBN: 978-3-86762-114-4
  • Format: Taschenbuch, 416 Seiten
  • Preis: 12,99 €  
Reiheninfos
  • Sturmnacht
  • Wolfsjagd
  • Grabesruh
  • Feenzorn
  • Silberlinge
  • Bluthunger
  • Erlkönig
  • Schuldig
  • Weiße Nächte
  • Kleine Gefallen
  • Verrat
  • Wandel
  • Geistergeschichten
  • Eiskalt
  • Blendwerk
    • Fallstudien – Anthologie 

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