Krimi/Thriller
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[Rezension] Das Bootshaus

Das Bootshaus

Das Bootshaus von Rachel Abbott ist der zweite Teil um Sergeant Stephanie KIng und ihr Team. Den ersten Teil – Wo die Angst beginnt – habe ich nicht gelesen, aber ich denke, das werde ich wohl ändern. Seinerzeit hat mich das Cover vom Kauf abgehalten – das mag ich das immer noch nicht, aber jetzt kann ich eher beurteilen, was mich erwartet.

Das Bootshaus

Rachel Abbott

Lucas ist reich, sehr reich, und er hat die Absicht zu heiraten. Aus diesem Anlass bittet er ein paar alte Freunde und deren Partner als Gäste in sein Haus in Cornwall. Hier ist alles sehr exklusiv und luxuriös und das gilt sowohl für die Freunde als auch das Haus.  Am Vorabend der Hochzeit ereignet sich jedoch eine Tragödie, deren Opfer Lucas’ Schwester Alex wird. Sie ertrinkt nach einer feuchtfröhlichen Runde im Meer und alles sieht nach Selbstmord aus. Auch die Polizei in Gestalt von Sergeant Stephanie King und Detective Inspector Angus Brodie bestätigen das. Ein Jahr später lädt Lucas seine Freunde erneut ein, um seinen Hochzeitstag zu feiern in dem er ein Spiel spielt und jeder muss mitspielen

Ich strecke die zitternden Finger nach der Klinke aus und wünschte mir, ich hätte Nein gesagt – hätte mich geweigert, dieses Spiel mitzuspielen, das für den Abend geplant ist. Womöglich bin ich doch nicht so mutig, wie ich es gern hätte. Das Bootshaus, S. 5

Mein Eindruck::

Nicht jedes Spiel macht allen Spaß …

Erster Hochzeitstag

Ich fand die Tatsache, auf diese Art und Weise seinen ersten Hochzeitstag zu begehne schon sehr seltsam. Sollte man da nicht eher liebevolle, friedliche Gedanken hegen? Aber angesichts dessen, was an derselben Stelle ein Jahr zuvor passiert ist, finde ich es schon wieder ein bisschen verständlicher und nachvollziehbarer..

Die Agenda

Lucas ist überzeugt davon, dass einer seiner Freunde seine geliebte Schwester ermordet hat. Er  will alles daran setzen, herauszufinden, wer unter seinen Freunden der Mörder ist. Dafür hat er sich dieses etwas skurrile Spiel ausgedacht, in dem jeder eine ganz bestimmte Rolle hat und er wird nicht müde zu betonen, wie wichtig es ist, dass sich jeder daran hält.

Perspektive

Die ganze Geschichte wird hauptsächlich von Jemma, der Frau von Lucas’ ältestem Freund Matt erzählt. Sie ist so etwas wie die Außenseiterin in der Gruppe und als Leser folge ich ihrem, vielleicht etwas subjektiven, Blick auf die Dinge, die dort passieren. Dabei habe ich immer mehr das Gefühl, selber vor Ort zu sein und das leicht bedrohliche an der Situation sorgt immer wieder für Gänsehaut.

Gefühlsleben

Alles dreht sich um Eifersucht, Verachtung, Enttäuschung – eine ganze Reihe von Gefühlen, die ihre Ranken um uns alle weben. Es liegt etwas Gefährliches in der Luft und ich kann es nicht ignorieren. Es gibt auch Passagen aus r Sicht von Alex, Lucas ‘Schwester, deren eigene Geschichte eine ganz große Rolle bei den Ereignissen spielt. Plötzlich tauchen Sergeant King und DI Brodie wieder auf, denn es wurde eine tote Frau am Strand gefunden.

Beeindruckender Charakter

Stephanie King ist ein sehr einnehmender Charakter. Sie ist hartnäckig, misstrauisch und entschlossen, hat aber trotzdem viel Einfühlungsvermögen. Außerdem besitzt sie einen ausgeprägten Instinkt und die Fähigkeit, hinter die Fassade der Menschen zu blicken. Ihr Auftauchen gibt der Geschichte nochmal eine ganz neue Wendung. Am Ende werden, wie fast immer, viel mehr Geheimnisse offenbart, als man wirklich möchte …

Mein Fazit:

Das Bootshaus von Rachel Abbott ist ein spannende Thriller, darüber, wie gut man seine Freunde wirklich kennt und zu was und mit welcher Motivation diese Freunde alles so fähig sind. Ich fand es super spannend und kann es nur empfehlen.

Buchinfos
  • Titel: Das Bootshaus
  • Originaltitel: The Murder Game
  • Autor/in: Rachel Abbott
  • Übersetzer/in: Leena Flegler
  • Verlag: Blanvalet  Verlag
  • Genre: Thriller
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • ISBN: 978-3-7341-0786-3
  • Form: TB,  480 Seiten
  • Preis: 10,00 €
Reiheninfos
  • Wo die Angst beginnt
  • Das Bootshaus 

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