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[Rezension] Nicholas Flamel – Der schwarze Hexenmeister

Der schwarze Hexenmeister

Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Der schwarze Hexenmeister von Michael Scott hat sich auch bei dem momentan wirklichen tollen Wetter  super lesen lassen. Da habe ich es ganz zügig geschafft, auch den fünften Teil der Reihe Die Geheimnisse des Nicholas Flamel zu lesen. Für mich ist es erst einmal der letzte Teil, denn Teil 6 erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2013 – bis dahin ist es ja noch eine lange Zeit.

Der schwarze Hexenmeister

Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Band 5

Michael Scott

Noch immer ist es Nicholas Flamel und seinen Mitstreitern nicht gelungen, den Codex wieder in die Hände zu bekommen und so rückt sein Ende immer näher. Seine Frau Perenelle ist zwar eine mächtige Zauberin, aber auch sie kann ihm nicht wirklich helfen, zumal sie selber ohne den Unsterblichkeitstrank immer weiter altert. Perenelle fasst einen verzweifelten Plan um Nicholas wenigstens noch einen Tag Leben, einen Tag ihres eigenen Lebens, schenken zu können. Doch dafür benötigt sie Sophies Hilfe und die plagen derweil noch zusätzlich ganz andere Probleme, denn ihr Zwillingsbruder Josh hat sich endgültig auf die Seite von John Dee gestellt und will mit ihm und der Unsterblichen Virginia Dare die Weltherrschaft erringen.

Mein Eindruck:

Der Kampf geht weiter

Hauptfiguren

Nachdem im letzten Band ja sehr viel Nebenfiguren und Nebenhandlungen abgehandelt wurden, konzentriert sich in Der schwarze Hexenmeister alles wieder etwas mehr auf die Zwillinge, Nicholas und Perenelle. Dadurch wird die Geschichte an sich wieder etwas übersichtlicher – allerdings wirklich nur etwas.

Offene Fragen

Viele offene Fragen aus den Vorgänger-Bänden werden geklärt und beantwortet, aber natürlich ergeben sich auch gleich wieder reihenweise neue Fragen. Auch neue geheimnisvolle Wesen, Personen und Orte  aus Mythologie und Geschichte halten Einzug und wie schon in den anderen Bänden schafft es Michael Scott sie,  gut vermischt mit seiner eigenen Fantasie, zu einem ganz neuen, eigenen Leben zu erwecken.

Aufbruchstimmung

So lässt er z.B.  Atlantis oder Danu Talis wieder auferstehen, natürlich nicht, ohne es auch gleich wieder untergehen zu lassen. Allgemein ist dieser Band wieder von sehr viel Action geprägt und hatte sich im letzten Band ein bisschen düstere Stimmung breit gemacht, vermittelt Scott in Der schwarze Hexenmeister so etwas wie eine Aufbruchstimmung und man möchte mit seinen Helden an ein gutes Ende glauben.

Gegner

Hin und wieder ist man zwar immer noch von den unzähligen Nebencharakteren und – handlungen verwirrt und verliert sich in allzu detaillierten Beschreibungen, aber als klare Linie bieten die zwei Grundhandlungsstränge einen gewissen Halt: Sophie, die gemeinsam mit Perenelle versucht, Nicholas zu retten und dabei immer wieder sich selbst und ihre Entscheidungen in Frage stellt  und Josh, der gemeinsame Sache mit Dee und Virginia macht und sich gegen seine Schwester stellt.

Abwarten

Der schwarze Hexenmeister (der Titel spielt übrigens auf Machiavelli an) endet mit einer ziemlichen Überraschung und einem Ausblick auf Band 6, von dem bisher allerdings nur ein Arbeitstitel (Die Fee) bekannt ist. Jetzt heißt es sich in Geduld üben bis man erfährt, wie die Story ausgeht.

Mein Fazit:

Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Der schwarze Hexenmeister von Michael Scott ist nach nach einem etwas ruhigeren vierten Teil wieder gewohnt viel Action geboten, gepaart mit vielen mythischen Wesen und witzigen Dialogen.

Buchinfos
  • Titel: Der schwarze Hexenmeister
  • Autor: Michael Scott
  • Übersetzer/in: Ursula Höfken
  • Verlag: cbj Verlag
  • Genre: Fantasy/Jugendbuch (ab 12 Jahre)
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • ISBN: 978-3-570-15433-5
  • Form: gebunden,  432  Seiten (TB ab 12.11.2012)
  • Preis: 18,99 €
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