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[Rezension] Das Blut der Wölfin

Blut der Wölfin

Das Blut der Wölfin von Kelley Armstrong ist der sechste Band der Women of the Otherworld – Reihe und vielleicht schaffe ich es ja doch noch, aller Teile der Reihe zu lesen. Ich bin wirklich ein Fan dieser Serie, auch wenn sie nicht so ganz dem entspricht, was ich üblicherweise lese. Aber ein bisschen Abwechslung kann ja ja auch nicht schaden, oer?

Das Blut der Wölfin

Kelley Armstrong

Als einziger weiblicher Werwolf der Welt hat man es nicht leicht. Elena Michaels weiß was das bedeutet, denn sie ist eben jenes seltene Exemplar – und jetzt ist sie schwanger. Clay, ihre große Liebe und Vater der ungeborenen Zwillinge, versucht sie zu mehr Ruhe zu verdonnern, was ihr gar nicht gefällt. Als da ihr alter Bekannter Xavier einen Auftrag für sie hat, kann sie einfach nicht widerstehen und nimmt ihn an. Es geht dabei um einen alten Brief, den angeblich Jack the Ripper geschrieben hat, denn als Gegenleistung will er ihr den Aufenthaltsort eines mordenden Mutts verraten.

Das, was da in mir heranwuchs, war mehr als eine Ansammlung von Zellen, es war ein Traum, der Wirklichkeit wurde, ein Traum, den ich verloren geglaubt hatte, als ich zum Werwolf wurde. Das Blut der Wölfin, S.9

Mein Eindruck:

Mutterschutz für eine Werwölfin – ob das gut geht?

Ziemlich schwanger

Das Blut der Wölfin ist in der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus Sicht von Elena Michaels. Dadurch bekommt man natürlich tiefe Einblicke in ihr, mal wieder, sehr verworrenes Gefühlsleben. Wobei eine schwangere Werwölfin sich gar nicht so sehr von all den „normalen“  schwangeren Frauen unterscheidet – jedenfalls nicht, was ihre Unsicherheit anbelangt. Vielleicht sind ihre Gefühlsschwankungen ein bisschen extremer  und ihre Ängste haben oft andere Ursachen, aber sonst finde ich sie sehr treffend beschrieben.

Alte und neue Freunde

Das Elena keine Lust hat, sich in Watte packen zu lassen, kann ich nachvollziehen und das sie deshalb den etwas merkwürdigen Auftrag nach Jack the Rippers Brief zu suchen annimmt,  finde ich ebenfalls verständlich. Sie ist sich ja auch der Hilfe der anderen Werwölfe aus Stonehaven sicher und gemeinsam haben sie schon ganz andere Dinge geregelt. Außerdem kommen ihr, als die Sache langsam brenzlig wird noch ein paar andere, alte und neue, Bekannte zu Hilfe.

Familientreffen

Auch in Blut der Wölfin ist Kelley Armstrong ihrem Prinzip treu geblieben, immer wieder Figuren aus den Vorgängerbänden auftauchen zu lassen. So trifft man hier die Hexe Paige Winterbourne wieder oder die Nekromantin Jamie Vegas, aber es gibt eben auch neue Mitstreiter, wie z.B. die Vampirin Zoe Takano. Ich finde es immer wieder toll, Charaktere aus älteren Bänden wiederzutreffen – es hat was von einer kleinen Familienfeier. Allerdings macht das auch nur Spaß, wenn man die Vorgängerbände ebenfalls  gelesen hat, ansonsten können eine Anspielungen auf ältere Vorfälle wohl eher verwirren.

Ein bisschen sarkastisch

Was mich an diesem Band, ebenso wie an den anderen fünf Bänden, begeistert, ist die immer wieder leicht sarkastische, freche Schreibweise. Es lockert vieles auf, vor allem den dieses Mal etwas langsameren Einstieg in das Buch und ich wollte das Buch dann auch kaum aus der Hand legen. Die Mischung aus Spannung und Sarkasmus finde ich immer wieder gelungen und freue mich auch auf die folgenden Bände.

Mein Fazit:

Das Blut der Wölfin von Kelley Armstrong ist eine gelungene Fortführung der Geschichte um die Werwölfe aus Stonehaven.. Allerdings sollte man auf jeden Fall die ersten Bände ebenfalls gelesen haben, um die Zusammenhänge zu verstehen. Dann macht allerdings auch dieses Buch wieder riesigen Spaß 🙂

Buchinfos
  • Titel: Das Blut der Wölfin
  • Autor: Kelley Armstrong
  • Originaltitel: Broken
  • Übersetzer/in: Christine Gaspard
  • Verlag: Droemer Knaur
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2011
  • ISBN: 978-3-426-41235-0
  • Format: Ebook, 512 Seiten
  • Preis: 8,99 €   
Reiheninfos

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