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[Rezension] Für eine Handvoll Bisse

Für eine Handvoll Bisse

Für eine Handvoll Bisse von Chloe Neill ist nicht nur Band 7 von Chicagoland Vampires, er ist nach längerer Zeit auch sozusagen mein Wiedereinstieg in die Vampirwelt. Das war gar nicht meine Absicht mal eine Vampir-Pause einzulegen, aber es hat sich so ergeben. Aber es gibt halt noch so viele andere Bücher, die gelesen werden wollen und so gar nix mit Reißzähnen zu tun haben …

Für eine Handvoll Bisse

Chloe Neill

In Chicago verschwinden Vampire und auch wenn es sich um Abtrünnige handelt, ist Merit, als Hüterin des Hauses Cadogan, alarmiert. Sie begibt sich auf Spurensuche und muss feststellen, dass sie nicht schnell genug war. Gemeinsam mit Ethan versucht sie nicht nur aufzudecken, wer dahinter steckt, sondern demjenigen auch das Handwerk zu legen. Nebenbei ist der Ärger mit dem Greenwich Präsidium auch noch nicht ausgestanden und sorgt für einigen Wirbel.

Mein Eindruck:

Nach dem Ärger ist vor dem Ärger

Merit ermittelt

Merit und Ethan haben nicht viel Zeit ihre Zweisamkeit zu genießen, was aber als Leser auch gut ist. Neuer Ärger bahnt sich schnell an und Merits detektivisches Gespür ist gefragt. Auch wenn ich als fleißiger Krimi-Leser recht schnell wusste wer dahinter steckt, jedenfalls schneller als Merit und Ethan, fand ich die Geschichte spannend und konnte den Schlussfolgerungen der beiden Hobby-Detektive gut folgen.

Gewohnt gut lesbar

Überhaupt lässt sich auch dieser 7 Band, wie auch schon alle Bände vorher, gut lesen und Chloe Neills Schreibstil ist gewohnt flüssig und professionell, etwas was ich im Moment ganz gut zu schätzen weiß. Sie hat die Mischung aus Liebe, Spannung, Humor und liebenswerten Protagonisten perfekt drauf und genau das mag ich an Chicagoland Vampires. Darüber hinaus vergisst sie nicht, dass sich die Hauptfiguren auch weiterentwickeln – mal mehr, mal weniger – halt wie im richtigen Leben.

Politisches Intrigenspiel

Die politische Entscheidung sich vom Greenwich Präsidium loszusagen ist der zweite, nicht minder spannende Handlungsstrang dieses Buches. Er wird etwas weniger ausführlich behandelt, ist aber trotzdem wichtig und kommt deshalb nicht zu kurz. Die Ächtung und vor allem die Feindschaft dieser mächtigen Organisation könnte noch jede Menge neuen Ärger nach sich ziehen. Dazu kommt, dass Merit nach wie vor mit der sog. „Roten Garde“ zusammenarbeitet, was die Sache nicht gerade leichter macht.

Privates Geplänkel

Auch das Privatleben von Merit und Ethan bleibt turbulent, dafür sorgt schon Lacey, die Ex von Ethan. Sie schlägt in Haus Cadogan auf, was natürlich nicht ganz in Merits Sinne ist. Die beiden mögen sich nicht, logisch, und so ist ein bisschen Zickenkrieg vorprogrammiert. Aber dafür stabilisiert sich das Verhältnis Merit-Mallory wieder, das ist doch auch was.

Mein Fazit:

Für eine Handvoll Bisse von Chloe Neill ist ein gewohnt spannendes Buch aus der Chicagoland Vampires Reihe, mit viel Humor und ein bisschen Liebe. Ich mag die Reihe und kann sie guten Gewissens an Fans der etwas leichteren Vampirgeschichten empfehlen.

Buchinfos
  • Titel: Für eine Handvoll Bisse
  • Autor: Chloe Neill
  • Übersetzer/in: Marcel Bülles
  • Verlag: Lyx
  • Genre: Fantasy
  • Erscheinungsjahr: 2013
  • ISBN: 978-3-8025-9345-1
  • Format: E-Boook
  • Preis: 8,99 €
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