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Douglas Preston & Lincoln Child – Pendergasts Väter

Douglas Preston Lincoln Child

Douglas Preston wurde 1956 in Cambridge, Massachusetts, geboren. Er studierte in Kalifornien zunächst Naturwissenschaften und später Englische Literatur. Nach dem Examen startete er seine Karriere beim »American Museum of Natural History« in New York. Eines Nachts, als Preston seinen Freund Lincoln Child auf eine mitternächtliche Führung durchs Museum einlud, entstand dort die Idee zu ihrem ersten gemeinsamen Thriller, »Relic«, dem viele weitere internationale Bestseller folgten. Douglas Preston schreibt auch Solo-Bücher und verfasst regelmäßig Artikel für diverse Magazine. Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern an der Ostküste der USA. (Quelle: Droemer Knaur)

Lincoln Child wurde 1957 in Westport, Connecticut, geboren. Nach seinem Studium der Englischen Literatur arbeitete er zunächst als Verlagslektor und später für einige Zeit als Programmierer und System-Analytiker. Während der Recherchen zu einem Buch über das »American Museum of Natural History« in New York lernte er Douglas Preston kennen und entschloss sich nach dem Erscheinen des gemeinsam verfassten Thrillers »Relic«, Vollzeit-Schriftsteller zu werden. Obwohl die beiden Erfolgsautoren 500 Meilen voneinander entfernt leben, schreiben sie ihre Megaseller gemeinsam: per Telefon, Fax und Internet. Lincoln Child publiziert darüber hinaus auch eigene Bücher. Er lebt mit Frau und Tochter in New Jersey. (Quelle: Droemer Knaur)

Exotische Orte

Die Reihe rund um  Special Agent Aloysius Pendergast  findet an Handlungsorten rund   revenge - eiskalte täuschungum die Welt statt. Ob in Afrika oder den schottischen Highlands, er ist überall zu Hause und kennt auch anscheinen d überall jemanden, der ihm noch was schuldig ist. Aber auch in den USA gibt es jede Menge merkwürdige, abgelegene  oder geheimnisvolle Orte die in den Romanen dann eine Rolle spielen. Dass macht für mich einen großen Teil der Faszination aus, den diese Reihe auf mich ausübt. Viele dieser Orte hat Douglas Preston bereits selber besucht, wie er in einem Interview erklärt hat, und das merkt man seinen Erzählungen auch durchaus an. Lincoln Child muss darauf leider verzichten – er leidet unter Flugangst.

Mystik

Ein anderer Teil der  Faszination liegt in den oft mystischen,  geheimnisvollen oder übernatürlichen Hintergründen, die hinter den einzelnen Fällen stecken.  Man erfährt cult - spiel der totenübrigens so am Rande immer sehr viel über andere, fremde Kulturen und Sitten. Ich finde gerade dieses Eintauchen in fremdartige und dadurch unheimlich Rituale besonders spannend. Wenn man so im allerhintersten Winkel seine Gehirns ernsthaft darüber nachdenkt, ob es Zombies nicht doch geben könnte, haben die Autoren ihr Ziel erreicht. Wobei Agent Pendergast irgendwann die wissenschaftliche und gar nicht so übernatürliche Ursache für all diese  Phänomen herausfindet. Meist stecken eher profane Gründe hinter den jeweiligen Taten und es macht mir Spaß, mich von den Autoren erst  gekonnt in die Irre führen zu lassen und anschließend aufgeklärt zu werden.

Heldenmischung

Eine große Rolle spielt dabei, bei der Irreführung wie auch bei der Aufklärung, Aloysius Pendergast. Gemeinsam mit wechselnden attic gefahr aus der tiefeHelfern, in der Regel Ermittlern vor Ort, hilft er bei der Aufklärung der Verbrechen und wirkt  dabei  wie eine Mischung aus Sherlock Holmes und Indiana Jones. Er kann alles, weiß alles und kennt offenbar jeden, trotzdem schafft er es mir sympathisch zu sein – und das obwohl ich Besserwisser meist nicht leiden kann. Seine leicht arrogante Art hat dann schon wieder beinahe was liebenswertes. Genaueres über den Agent erfährt man nur häppchenweise und nach und nach – in jedem Buch ein bisschen, so dass es sich durchaus lohnt, die Bücher mal der Reihe nach zu lesen. Daran arbeite ich gerade.

Action

Neben all den mystischen Dingen und meist ziemlich grausigen Verbrechen bleibt auch immer Zeit für jede Menge Action. Dabei bekommt auch Pendergast gerne mal sein Fett weg. Meist in Form von Kugeln oder Spatenschlägen, die er bisher aber alle recht gut überlebt hat. Ob man es nun realistisch findet, dass er,  selbst wenn mehr tot als lebendig ist, seinen Gegnern trotzdem noch ein Schnippchen schlägt, ist bei diesen Büchern  eher zweitrangig für mich. Auch das meist etliche Leichen seinen Weg pflastern, stört mich hier eher weniger. Bei den Pendergast-Büchern ist mir die Unterhaltung aus jeden Fall mehr wert, als der Realismus und gut unterhalten fühle ich mich hier auf jeden Fall.

<b>Gideon Crowe</b>
  • Mission – Spiel auf Zeit
  • Countdown – Jede Sekunde zählt
  • Lost Island – Expedition in den Tod
  • Ice Limit – Abgrund der Finsternis
  • Pharao Key – Tödliche Wüste 
<b>Andere gemeinsame Projekte</b>
  • Mount Dragon – Labor des Todes
  • Riptide – Mörderische Flut
  • Thunderhead – Schlucht des Verderben
  • Ice Ship – Tödliche Fracht
  • Frequenz
Dies ist der Box-Titel
  • Der Codex
  • Der Canyon
  • Das letzte Geheimnis
  • Die Bestie von Florenz (mit Mario Spezi)
  • Der Krater
  • Der Engel mit den Eisaugen ( mit Mario Spezi)
  • Dark Zero
Dies ist der Box-Titel

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